VfB Stuttgart setzt künftig auf Dennis Seimen
Der VfB Stuttgart hat sich offiziell von Torhüter Alexander Nübel verabschiedet. In der kommenden Saison soll stattdessen Nachwuchsmann Dennis Seimen die neue Nummer eins werden. Das deckt sich mit entsprechenden Medienberichten und Informationen der dpa. Seimen kehrt nach seiner Leihe zum SC Paderborn nach Stuttgart zurück und feierte dort am Montag den Aufstieg in die Bundesliga.
Nübel hatte drei Jahre lang auf Leihbasis für den VfB gespielt. Sein Vertrag beim FC Bayern München läuft noch bis 2030, doch in den sportlichen Überlegungen des Rekordmeisters scheint der Nationalkeeper keine Zukunft mehr zu haben.
Interesse aus dem Ausland an Nübel
"Die Zeit beim VfB Stuttgart war in jeder Hinsicht außergewöhnlich. Meine Familie und ich haben drei wunderschöne Jahre in Stuttgart erlebt, und ich habe mich von Beginn an sehr wohlgefühlt", erklärte Nübel. Für den VfB absolvierte der 29-Jährige insgesamt 129 Pflichtspiele. "Ich habe von der Mannschaft und den Fans viel Anerkennung und Respekt erfahren, dafür bin ich sehr dankbar."
Eine feste Verpflichtung des Keepers wäre für Stuttgart finanziell nur schwer zu stemmen gewesen, sowohl bei der Ablöse als auch beim Gehalt. Daher könnte Nübel nun ins Ausland wechseln. Laut einem Bericht der Bild sollen unter anderem Manchester City und Juventus Turin Interesse zeigen.
Seimen vor dem nächsten Karriereschritt
Sportvorstand Fabian Wohlgemuth würdigte Nübels Bedeutung für den Verein: "Alexander Nübel hat in den vergangenen drei Jahren Maßstäbe gesetzt – sportlich wie menschlich, auf und neben dem Platz. Auf ihn war stets Verlass. Die positive Entwicklung des VfB mit der dritten Europapokal-Teilnahme in Folge ist eng mit ihm verbunden."

Dennis Seimen gilt in Stuttgart seit Jahren als großes Torwarttalent. Der gebürtige Heilbronner wurde im Nachwuchs des VfB ausgebildet und kommt nach einer überzeugenden Saison in der 2. Bundesliga nun zurück. Für den 20-Jährigen stehen damit die ersten Einsätze im Oberhaus bevor. Zudem wartet mit der Champions League direkt eine große Herausforderung auf ihn.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion