Der frühere Nationaltorhüter Manuel Neuer steuert aller Voraussicht nach auf seine letzte Spielzeit zu. Zum Auftakt der Vorbereitung beim FC Bayern München erklärte der 40-Jährige, er gehe nicht in einzelne Partien mit dem Gedanken, dass es seine letzten sein könnten. Dennoch spreche vieles dafür, dass er seine Karriere nach dieser Saison beenden werde.
Neuer denkt intensiv über das Karriereende nach
Für Neuer beginnt damit bereits die 21. Saison als Profi. Schon bei der Verlängerung seines aktuellen Vertrags habe er lange über seine Zukunft nachgedacht. Nach eigenen Angaben wäre ein Karriereende sehr wahrscheinlich gewesen. Ausschlaggebend für das Weitermachen sei vor allem das Umfeld beim FC Bayern gewesen: die Mannschaft, das Trainerteam und die Chance, weiterhin um alle Titel mitzuspielen. Genau diese Konstellation habe ihn überzeugt, noch einmal weiterzumachen.
Auch die Entwicklung von Urbig soll vorangebracht werden
In der kommenden Saison soll Neuer zudem dabei helfen, Jonas Urbig behutsam als möglichen Nachfolger aufzubauen. Der 22-Jährige könnte daher mehr Spielzeit erhalten als zuletzt. Neuer betonte, dass die Zusammenarbeit im Torwartteam weiterhin im Vordergrund stehe. Neben Urbig gehöre dazu auch Sven Ulreich sowie die jungen Keeper des Kaders.
Nach dem enttäuschenden Aus der deutschen Nationalmannschaft bei der WM hatte Neuer sein endgültiges Karriereende im DFB-Team bereits bekanntgegeben.
Konkurrenzkampf und gegenseitige Unterstützung
Ulreich hatte seinen Vertrag damals ebenso wie Neuer bis 2027 verlängert. Für Neuer ist entscheidend, dass sich die Torhüter gegenseitig unterstützen, antreiben und gemeinsam dafür sorgen, dass die Mannschaft auf dieser Position bestmöglich aufgestellt ist. Daran solle sich auch in der neuen Saison nichts ändern.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber