Der FC Bayern München und Konrad Laimer stehen Medienberichten zufolge kurz vor einer Einigung über eine Verlängerung der Zusammenarbeit. Wie der Kicker meldet, könnte der seit Monaten laufende Austausch bald abgeschlossen werden. Zwischenzeitlich lagen beide Seiten bei den finanziellen Vorstellungen noch deutlich auseinander, inzwischen soll es jedoch eine Annäherung gegeben haben.
Gespräche über Monate hinweg
Die Verhandlungen sollen sich über einen Zeitraum von mehr als sechs Monaten hingezogen haben. Laimer, der wegen seiner Flexibilität in mehreren Defensivrollen geschätzt wird, spielt seit dem Sommer 2023 für den deutschen Rekordmeister. Sein aktueller Vertrag in München ist noch bis 30. Juni 2027 datiert.
Bayerns Sportvorstand Max Eberl hatte im Endspurt der Bundesliga-Saison bereits betont, dass der Verein mit dem Österreicher weitermachen wolle. Damals erklärte er, dass beide Parteien noch unterschiedliche Vorstellungen hätten und nun ein gemeinsamer Weg gefunden werden müsse.
Wichtiger Baustein im Kader
Nachdem die Münchner zuletzt bereits mehrere teure Vertragsverlängerungen abgeschlossen hatten, zeigte sich der Club bei Laimer zunächst eher zurückhaltend. Dennoch gilt der österreichische Nationalspieler intern als wichtiger Bestandteil des Teams.
Auch Ehrenpräsident Uli Hoeneß hatte Laimers Wert für die Mannschaft hervorgehoben. Er lobte vor allem dessen Einsatzbereitschaft, seinen Teamgeist und seine Bedeutung für das Auftreten des Vereins. Gleichzeitig machte Hoeneß aber deutlich, dass es bei den Gehaltsstrukturen auch klare Grenzen gebe.

Mehr Sicherheit in der Defensive
Kommt es nun tatsächlich zur Einigung, hätte Bayern auf der Rechtsverteidigerposition für die kommenden Jahre mehr Klarheit. Neben Laimer ist dort auch Josip Stanisic eingeplant.
Auf der linken Abwehrseite wollen sich die Münchner dagegen weiterhin verstärken. Als Kandidat gilt Nathaniel Brown von Eintracht Frankfurt. Bereits im Kader steht auf dieser Position Alphonso Davies, der weiterhin eine wichtige Rolle spielen soll.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion