Frey stellt sich Nürnbergs Profis mit besonderer Botschaft vor
Dieter Frey hat sich bei den Spielern des 1. FC Nürnberg mit einer nach Worten von Trainer Miroslav Klose „sehr, sehr interessanten Botschaft“ eingeführt. Was genau der neue Sportvorstand der Mannschaft sagte, ließ Klose vor dem Heimspiel gegen den SV Darmstadt 98 am Samstag (13.00 Uhr/Sky) jedoch offen. Dazu meinte der frühere Weltmeister nur: „Das muss man ihn selbst fragen.“
Erst einen Tag zuvor hatte der Club den 54-Jährigen offiziell als Nachfolger von Joti Chatzialexiou präsentiert, der zu Eintracht Frankfurt gewechselt ist. Frey kennt den Verein bestens: Zwischen 2001 und 2004 spielte er selbst für Nürnberg, später blieb er dem Club vor allem durch seine Tätigkeit im Nachwuchsbereich eng verbunden.
Klose begrüßte die Entscheidung deutlich. Aus seiner Sicht sei es ideal, wenn jemand mit Stallgeruch diese Aufgabe übernimmt. Der Kontakt zu Frey sei ohnehin schon eng gewesen, zudem sei dieser in viele Themen eingebunden gewesen. Klose lobte vor allem dessen Einsatz, seine ständige Präsenz im Training und seinen genauen Blick auf das Geschehen. Für den Trainer ist Frey daher die naheliegende und beste Lösung.
Frey sieht große Motivation in der Mannschaft
Der neue Sportvorstand blickt optimistisch auf die Saison. In der Mannschaft nehme er viel Ehrgeiz wahr, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen und sich weiter zu steigern. Deshalb zeigt sich Frey überzeugt, dass Nürnberg eine starke Spielzeit erleben kann. Gleichzeitig wolle er aber nicht zu weit vorausdenken.

Der Fokus liege zunächst voll auf dem Duell mit Darmstadt. Erst danach gehe es um den nächsten Schritt. Entscheidend seien Demut und die Bereitschaft, jeden Tag hart zu arbeiten.
Klose mahnt zur Vorsicht gegen Darmstadt
Trotz der schwierigen Tabellensituation des Gegners warnt Klose ausdrücklich vor Darmstadt, das aktuell im unteren Tabellenbereich steht. Zwar habe Nürnberg in der Vergangenheit immer wieder gute Leistungen gegen die Hessen gezeigt, am Ende aber häufig unglücklich verloren. Von einem Angstgegner wollte Klose dennoch nicht sprechen.
Für den FCN komme es nun darauf an, mit voller Konzentration in die Partie zu gehen.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber