Fußball

Gladbach und Mainz souverän weiter – Union zittert

Pokalschock und Torfestival: Mainz zerlegt den Außenseiter fast zweistellig, Union wankt – und Heidenheim blamiert sich komplett.

23.08.2026, 17:29 Uhr

Borussia Mönchengladbach, der FSV Mainz 05 und der SC Freiburg sind mit deutlichen Siegen in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Auch Union Berlin und der SC Paderborn lösten ihre Aufgaben, wenn auch nicht ohne Mühe. Für den aus der Bundesliga abgestiegenen 1. FC Heidenheim wurde der Pokalabend dagegen zum Debakel, auch der FC St. Pauli schied überraschend aus.

Gladbach gewann beim Oberligisten TSV Schott Mainz klar mit 5:0 (2:0). Neuzugang Hugo Bolin ragte mit einem Doppelpack heraus. Außerdem trafen Daiki Hashioka, Lukas Ullrich und Wael Mohya für die Borussia.

Tietz in Torlaune, Freiburg überzeugt in Düsseldorf

Noch klarer setzte sich Mainz 05 beim Fünftligisten VfB Krieschow durch. Beim 9:0 (5:0) glänzte vor allem Phillip Tietz, der gleich vier Tore erzielte. Nadiem Amiri traf doppelt, dazu waren Sheraldo Becker, Ransford Königsdörffer und William Bøving erfolgreich.

Auch der SC Freiburg zog souverän weiter. Die Breisgauer gewannen bei Drittligist Fortuna Düsseldorf mit 5:1 (1:0). Lucas Höler, Igor Matanovic mit zwei Treffern, Lukas Kübler und Jordy Makengo sorgten für den klaren Erfolg. Fabian Schleusener hatte die Partie zwischenzeitlich noch einmal etwas spannender gemacht.

Union Berlin musste beim Pflichtspieldebüt von Trainer Mauro Lustrinelli deutlich mehr arbeiten. Beim 4:2 (1:1) gegen Eintracht Braunschweig lagen die Berliner gleich zweimal zurück. Für Braunschweig traf Max Marie doppelt, für Union waren Zeno van den Bosch, Tom Rothe und zweimal Marin Ljubicic erfolgreich.

Paderborn kämpft sich durch, Dresden klar – St. Pauli scheitert in Essen

Der SC Paderborn tat sich beim Viertligisten 1. FC Phönix Lübeck phasenweise schwer, setzte sich am Ende aber mit 4:2 (2:1) durch. Für die Ostwestfalen trafen Jano ter Horst, Santiago Castaneda, Stefano Marino und Gabriel Vidovic. Die Gastgeber kamen durch Moritz Kretzer und ein Eigentor von Tjark Scheller zu ihren Treffern.

Auch mehrere Zweitligisten lösten ihr Ticket für die nächste Runde. Der 1. FC Magdeburg gewann 4:0 (3:0) beim Bahlinger SC. Darmstadt 98 setzte sich mit 2:1 (2:1) bei Carl Zeiss Jena durch. Dynamo Dresden feierte beim 6:0 (5:0) gegen Westfalia Rhynern einen ungefährdeten Auswärtssieg.

Für den FC St. Pauli endete der Pokalabend dagegen enttäuschend. Die Hamburger verloren beim Drittligisten Rot-Weiss Essen nach schwacher Leistung mit 0:2 (0:1) und schieden damit früh aus.

Heidenheim erlebt Debakel bei Jeddeloh II

Besonders bitter verlief der Abend für den 1. FC Heidenheim. Die Schwaben unterlagen dem Viertligisten SSV Jeddeloh II mit 2:5 (1:3). Für die Gastgeber trafen Kamer Krasniqi, Haris Hyseni mit einem Doppelpack, Tim Janßen sowie Jan Schöppner per Eigentor. Heidenheim war durch Yannik Wagner zunächst in Führung gegangen, Mikkel Kaufmann erzielte später noch den Endstand. Trainer Frank Schmidt verfolgte die Partie wegen einer Sperre von der Tribüne.

Bereits zuvor hatte sich der VfL Bochum im Zweitliga-Duell bei der SpVgg Greuther Fürth mit 2:1 (1:0) durchgesetzt.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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