FCA stellt erstmals zwei Nationalspieler gleichzeitig
Der FC Augsburg hat einen besonderen Meilenstein erreicht: Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte wurden zwei Profis des Clubs zeitgleich für die deutsche Nationalmannschaft nominiert. Bundestrainer Jürgen Klopp berief Torwart Finn Dahmen sowie Abwehrspieler Hennes Behrens für die kommende Phase der Nations League.
Vor allem für den 21-jährigen Behrens ist die Einladung etwas ganz Besonderes, denn er steht vor seinem ersten Einsatz im Kreis der DFB-Auswahl. Der FCA sprach davon, dass für den jungen Verteidiger damit ein großer Traum wahr werde.
Augsburgs Sportdirektor Benni Weber sieht in der Berufung ein wichtiges Signal. Gerade für Behrens sei die Nominierung eine wertvolle Anerkennung seiner Entwicklung. Zugleich unterstreiche sie den Kurs des Vereins, jungen Spielern Einsatzchancen auf hohem Niveau zu geben und sie gezielt zu fördern.
Dahmen für alle vier Spiele eingeplant
Wie der Verein mitteilte, hatte es zuvor noch nie den Fall gegeben, dass zwei Augsburger Spieler gleichzeitig in den Kader der Nationalmannschaft aufgenommen wurden. Behrens ist zudem der siebte FCA-Profi, der während seiner Zeit in Augsburg eine Einladung zum DFB-Team erhielt. Zuvor war das bereits Uli Biesinger, Helmut Haller, André Hahn, Felix Uduokhai, Mergim Berisha und Finn Dahmen gelungen.
Für seine ersten vier Länderspiele als Bundestrainer stellte Klopp insgesamt 44 Spieler zusammen, aufgeteilt in zwei verschiedene Kader. Finn Dahmen gehört dem Aufgebot für alle vier Begegnungen an. Hennes Behrens ist zunächst in Kader 1 eingeplant und soll bei den ersten beiden Partien in den Niederlanden sowie in Augsburg gegen Griechenland dabei sein.
Auch Bayern stark vertreten
Noch deutlich umfangreicher fällt die Abordnung des FC Bayern aus. Vom Rekordmeister nominierte Klopp gleich neun Spieler. Für die ersten beiden Spiele wurden Joshua Kimmich, Jonathan Tah, Nathaniel Brown und Lennart Karl berufen. Für die Partien drei und vier sind Jonas Urbig, Tom Bischof und Aleksandar Pavlovic vorgesehen.
Hinzu kommen Jamal Musiala und Serge Gnabry, die zunächst ebenfalls dabei sind. Im Gegensatz zu Kimmich, Tah, Brown und Karl sollen sie anschließend jedoch nicht abreisen, sondern weiterhin beim Nationalteam bleiben.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber