Bodö/Glimt sieht Duell mit Bayern als Härtetest
Für den norwegischen Club FK Bodö/Glimt ist das erste Spiel der neuen Champions-League-Saison beim FC Bayern vor allem eine große Bewährungsprobe. Trainer Kjetil Knutsen bezeichnete den deutschen Rekordmeister vor der Partie sogar als "im Moment vielleicht beste Mannschaft der Welt". Deshalb müsse bei seinem Team in München nahezu alles passen.
Knutsen betonte, dass sein Team nicht nur reagieren dürfe. Entscheidend sei, auch selbst mutig am Ball zu bleiben. Schon in der vergangenen Saison habe Bodö/Glimt gegen Gegner wie Inter Mailand oder Atlético Madrid gezeigt, dass man mit dieser Herangehensweise bestehen könne. Nur tief zu stehen und zu verteidigen, reiche aus seiner Sicht gegen ein Team wie Bayern nicht aus.
Besonders gut einschätzen kann die Aufgabe Jens Petter Hauge, der früher bei Eintracht Frankfurt spielte. Der 26 Jahre alte Offensivspieler sagte vor dem Spiel am Donnerstagabend in der Allianz Arena, dass bei Bodö/Glimt jeder Akteur an sein Limit gehen müsse. Viele Mannschaften hätten es in München schwer gehabt, und für ihn steht fest, dass Bayern in dieser Saison wieder ein Kandidat auf den Titel ist.
Hauge: Überraschungseffekt ist vorbei
Für Bodö/Glimt ist die Königsklasse laut Hauge auch eine Chance, den Verein international noch sichtbarer zu machen. Nach dem starken Lauf in der vergangenen Saison, als der Außenseiter sogar das Achtelfinale erreichte, habe sich die Lage jedoch verändert. Der Club werde nun nicht mehr unterschätzt. "Inzwischen kennen uns alle", sagte Hauge.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber