Kurz vor der Reise der Nationalmannschaft in die USA hat Deniz Undav seine Zukunft beim VfB Stuttgart geklärt: Der Angreifer verlängerte seinen Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre und bleibt dem Bundesligisten nun mindestens bis Sommer 2029 erhalten. Das teilte der DFB-Pokal-Finalist mit. Zudem wurde eine Option auf eine weitere Spielzeit vereinbart. Zuvor lief Undavs Vertrag bis Ende Juni 2027.
Damit reist der Nationalspieler mit Planungssicherheit zur Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko. Der DFB-Tross fliegt am Dienstag von Frankfurt nach Chicago. Medienberichten zufolge steigt Undavs Jahresgehalt von bislang 4,5 Millionen Euro auf bis zu 6 Millionen Euro. Außerdem soll es für die Unterschrift einen einmaligen Bonus im niedrigen einstelligen Millionenbereich geben.
Stuttgart als „zweite Heimat“
Undav betonte, dass ihm Verein und Stadt in den vergangenen drei Jahren sehr ans Herz gewachsen seien. Stuttgart sei für ihn und seine Familie inzwischen wie eine zweite Heimat. Vom ersten Tag an habe man sie offen aufgenommen, weshalb es ihm viel bedeute, den Fans und dem Club mit Toren und Leistungen etwas zurückzugeben.
Der Stürmer war im Sommer 2023 zunächst auf Leihbasis von Brighton & Hove Albion aus England nach Stuttgart gekommen. In der vergangenen Saison erzielte er in 46 Pflichtspielen 25 Tore und bereitete 14 weitere Treffer vor. Als Führungsspieler und Vize-Kapitän hatte er damit maßgeblichen Anteil daran, dass sich der VfB zum zweiten Mal seit 2024 für die Champions League qualifizierte.
Vereinsführung lobt Entwicklung
Sportvorstand Fabian Wohlgemuth sprach von einem vollen Erfolg. Die Verpflichtung von Undav habe sich für beide Seiten als Glücksgriff erwiesen. Die Erwartungen, die der VfB einst mit dem Leihgeschäft verbunden habe, seien deutlich übertroffen worden.
Für die künftige Ausrichtung des Vereins sei Undav ein wichtiger Baustein, erklärte Wohlgemuth weiter. Deshalb habe sich der Club intensiv um eine vorzeitige Verlängerung bemüht. Umso größer sei die Freude, dass die Einigung in einer vertrauensvollen und harmonischen Atmosphäre zustande gekommen sei.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion