Fußball

Matthäus enthüllt Olise-Plan – für Real wird’s bitter

Real lockt wohl vergeblich: Matthäus ist sich bei Olise sicher – und verrät, warum ihn das an sich selbst erinnert.

17.07.2026, 15:33 Uhr

Lothar Matthäus rechnet fest damit, dass Michael Olise dem FC Bayern erhalten bleibt. Gegenüber der „Bild“ sagte der Rekordnationalspieler, er sehe praktisch keine Chance für Real Madrid, den französischen Offensivspieler zu verpflichten. Zuvor hatte „L’Équipe“ über ein mögliches Interesse der Königlichen berichtet. Olise ist in München noch bis 30. Juni 2029 unter Vertrag, sein Marktwert liegt Berichten zufolge bei etwa 150 Millionen Euro.

Matthäus betonte zwar, dass Real grundsätzlich an einem Transfer interessiert sein könne. Dennoch halte er es für nahezu ausgeschlossen, dass Olise schon im kommenden Jahr für die Madrilenen aufläuft. Sollte Bayern den 24-Jährigen trotz gegenteiliger Signale abgeben, würde sich der Club laut Matthäus unglaubwürdig machen. Besonders Uli Hoeneß habe in solchen Fragen weiterhin großen Einfluss. Wenn Hoeneß klarstelle, dass ein Spieler bleibt, dann gelte das unabhängig von Anrufen oder Angeboten anderer Vereine. Zudem enthält Olises Vertrag in München keine Ausstiegsklausel.

Nachvollziehen könne er den Reiz eines Wechsels nach Madrid dennoch. Matthäus sagte, es sei verständlich, wenn ein Spieler einmal für Real auflaufen wolle. Gleichzeitig wisse er aber auch, wie hoch Olise beim FC Bayern geschätzt werde.

Matthäus erinnert an eigenes Real-Interesse

In diesem Zusammenhang sprach Matthäus auch über seine eigene Vergangenheit. Nach drei Jahren bei Inter Mailand habe er 1991 selbst ein Angebot von Real Madrid erhalten und sich mit dem Club bereits geeinigt. Seiner Meinung nach träume nahezu jeder Fußballer irgendwann davon, für den spanischen Rekordmeister zu spielen. Der Wechsel kam am Ende jedoch nicht zustande. Stattdessen kehrte Matthäus 1992 zum FC Bayern zurück.

Lothar Matthäus
Lothar Matthäus rechnet nicht mit einem schnellen Olise-Abgang. (Archivbild) Quelle: Tom Weller/dpa

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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