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Drama um Sinner: Sturz, Krimi, Sieg in fünf Sätzen

Sturz, zweimal zurück – und dann das: Wimbledon-Favorit Jannik Sinner zittert sich dramatisch durch den Auftakt.

29.06.2026, 18:32 Uhr

Sinner ringt sich in fünf Sätzen in Runde zwei

Jannik Sinner hat in Wimbledon nach einem zwischenzeitlichen Rückschlag doch noch den Einzug in die zweite Runde geschafft. Der italienische Weltranglistenerste gewann gegen den Serben Miomir Kecmanovic nach 3:31 Stunden mit 4:6, 6:3, 6:7 (6:8), 6:2, 6:3.

Der Titelverteidiger geriet dabei gleich zweimal in Satzrückstand und musste zudem einen Schreckmoment überstehen. Nach seinem bitteren Aus bei den French Open, wo er trotz klarer Führung früh gescheitert war, stand zeitweise auch in London ein schnelles Ende im Raum.

Auf dem Centre Court tat sich Sinner gegen stark spielenden Kecmanovic lange schwer. Vor allem im Tiebreak des dritten Satzes wurde es eng: Kecmanovic wehrte einen Satzball des Favoriten spektakulär ab und stellte auf 2:1 nach Sätzen. Dass Sinner ohne Vorbereitungsturnier auf Rasen nach Wimbledon gekommen war, machte sich in einigen Phasen bemerkbar.

Sturz sorgt für Aufregung

Vor den Augen des ehemaligen englischen Fußballstars David Beckham sorgte Sinner im dritten Durchgang für einen Schreckmoment. Beim Stand von 2:2 rutschte er auf dem Rasen aus, fiel auf die Knie und fasste sich danach an die Hüfte. Eine längere Behandlungspause nahm der 24-Jährige jedoch nicht in Anspruch und spielte weiter.

Nach dem Match zeigte sich Sinner erleichtert. "Ich bin sehr glücklich, dass ich das Spiel noch gedreht habe. Der dritte Satz war schwer zu verkraften", sagte er im Siegerinterview. Zu Beginn sei er etwas angespannt gewesen. Ein roter Fleck an seinem Schuh, der wie Blut wirkte, sorgte zusätzlich für Aufmerksamkeit. Sinner gab jedoch Entwarnung: "Nein, nein, mir geht es gut. Es sieht schlimmer aus, als es ist."

Wimbledon 2026
Fußball-Legende David Beckham schaute sich Titelverteidiger Jannik Sinner auf dem Centre Court an. Quelle: Kin Cheung/AP/dpa

In der nächsten Runde trifft Sinner auf den Portugiesen Nuno Borges.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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