Füchse Berlin stehen im Finale der Champions League
Die Handballer der Füchse Berlin haben das Endspiel der Champions League erreicht. Der deutsche Vizemeister und DHB-Pokalsieger gewann das deutsche Halbfinale beim Final Four in Köln gegen Titelverteidiger und Rivalen SC Magdeburg mit 40:35 (19:17). Damit bietet sich dem Hauptstadtclub erneut die Chance, erstmals den wichtigsten europäischen Vereinstitel zu gewinnen.
Im Finale treffen die Berliner am Sonntag um 18.00 Uhr auf den FC Barcelona. Die Spanier setzten sich im zweiten Halbfinale nach Verlängerung mit 37:32 (28:28, 15:11) gegen Aalborg Handbold durch, bei dem Nationalspieler Juri Knorr spielt. Bester Werfer der Füchse war Welthandballer Mathias Gidsel mit neun Treffern. Das Endspiel wird bei Dyn und DAZN übertragen.
Im vergangenen Jahr hatte Magdeburg das rein deutsche Finale gegen Berlin gewonnen, zudem entschied der SCM auch die beiden jüngsten Bundesliga-Duelle für sich. Für die Elbestädter geht es zum Abschluss des Turniers nun am Sonntag um 15.00 Uhr gegen den dänischen Meister und Pokalsieger Aalborg um Platz drei.
Berlin verschafft sich vor der Pause Vorteile
Nach einer zähen Anfangsphase entwickelte sich die Partie vor 20.122 Zuschauern zu einem temporeichen Schlagabtausch. Vor allem mit ihrem schnellen Umschaltspiel erarbeiteten sich die Berliner leichte Vorteile. Nach 18 Minuten zogen sie beim 13:10 erstmals auf drei Tore davon.
Da die Torhüter auf beiden Seiten kaum prägende Aktionen hatten, standen vor allem die Spielmacher und Torschützen im Mittelpunkt. Bei Magdeburg überzeugte Gisli Kristjánsson als Lenker des Spiels, während Gidsel bei den Füchsen im Rückraum viele Akzente setzte. Mit einer 19:17-Führung ging Berlin in die Pause.
Magdeburg kämpft sich zurück, doch die Füchse bleiben stabil
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung intensiv. In der 33. Minute erhöhte Berlin beim 23:19 erstmals auf vier Tore und schien die Kontrolle zu übernehmen. Magdeburg ließ sich jedoch nicht abschütteln und arbeitete sich Schritt für Schritt zurück.
In der 44. Minute gelang dem SCM der Ausgleich zum 29:29, wenig später gingen die Magdeburger in der 48. Minute mit 32:31 in Führung. Die Füchse blieben aber ruhig. Mit dem 36:33 in der 55. Minute verschafften sie sich wieder Luft. Spätestens beim 38:33 drei Minuten vor Schluss war die Vorentscheidung gefallen und der Berliner Jubel groß.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion