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Vom Buhmann zum Held: Lubach erlöst den Club!

In Nürnberg sieht es lange nach einem zähen Kick zum Vergessen aus – doch dann kippt die Partie plötzlich. Gegen Magdeburg sichert ausgerechnet der Pechvogel der Vorwoche dem Club den umjubelten Dreier und wird völlig überraschend zum Helden.

26.04.2026, 16:49 Uhr

Nürnberg knackt 40-Punkte-Marke dank Lubach

Der 1. FC Nürnberg hat am 31. Spieltag der 2. Bundesliga einen wichtigen Heimsieg gefeiert und erstmals in dieser Saison die Marke von 40 Punkten überschritten. Die Mannschaft von Trainer Miroslav Klose setzte sich in einer umkämpften und spielerisch überschaubaren Partie mit 1:0 (1:0) gegen den abstiegsbedrohten 1. FC Magdeburg durch. Mit nun 41 Zählern rückten die Franken auf Rang acht vor.

Vor 37.712 Zuschauern im Stadion sorgte kurz vor der Pause eine Einzelaktion über die rechte Seite für die Entscheidung. Henri Koudossou setzte sich energisch durch und brachte den Ball nach innen, wo Rafael Lubach in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit zum 1:0 einschob. Lubach vertrat dabei den verletzten Angreifer Mohamed Ali Zoma.

Für Magdeburg, das erst in der Schlussphase mehr Druck entwickelte, hatte die Niederlage spürbare Folgen: Das Team fiel auf den Relegationsplatz 16 zurück.

Lubach wird vom Pechvogel zum Matchwinner

Nach der Partie zeigte sich Torschütze Lubach erleichtert. Trotz des großen Drucks sei das Nürnberger Spiel am Ball aus seiner Sicht nicht so schlecht gewesen, erklärte er. Vor allem gegen den Ball habe seine Mannschaft im ersten Durchgang stark gearbeitet. Noch vor einer Woche hatte Lubach beim 1:1 gegen Arminia Bielefeld kurz vor Schluss eine große Chance auf den Sieg vergeben. Diesmal durfte er sich als entscheidender Mann feiern lassen.

Auch Klose berichtete von mehreren intensiven Gesprächen mit seinem Spieler in den Tagen vor dem Spiel. Der FCN-Coach beschrieb damit die besondere Nähe von Enttäuschung und Erfolg im Fußball: In einem Moment sei man noch der Unglückliche, kurz darauf schon der Held.

Wenig Offensivkraft auf beiden Seiten

Beide Mannschaften mussten ohne ihre treffsichersten Angreifer auskommen. Bei Nürnberg fehlte der am Oberschenkel verletzte Zoma, der bislang elf Tore erzielt hat. Auf Magdeburger Seite saß Mateusz Zukowski, mit 17 Treffern bester Torschütze seines Teams, wegen einer Gelbsperre aus. Entsprechend harmlos präsentierten sich beide Offensivreihen über weite Strecken.

Hinzu kamen zahlreiche Fehlpässe und wenig Spielfluss, sodass die Zuschauer nur selten gute Torchancen sahen. Insgesamt war es eine Partie, die lange Zeit mehr von Kampf als von spielerischer Klasse lebte.

Derby gegen Fürth als nächster Höhepunkt

Für den 1. FC Nürnberg steht nun am kommenden Sonntag das Franken-Derby bei der SpVgg Greuther Fürth an. Der Rivale steckt noch im Abstiegskampf. Lubach wollte den Blick jedoch lieber auf das eigene Team richten und stellte klar, dass für ihn vor allem eines zählt: der nächste Sieg.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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