Eisbären Berlin bauen Finalführung gegen Mannheim aus
Die Eisbären Berlin haben auch Spiel zwei der Finalserie um die deutsche Eishockey-Meisterschaft für sich entschieden. Der amtierende Champion bezwang die Adler Mannheim in eigener Halle deutlich mit 5:1 (1:0, 1:0, 3:1) und liegt in der Best-of-seven-Serie nun mit 2:0 vorne. Damit fehlen den Berlinern nur noch zwei Siege zur erfolgreichen Titelverteidigung.
Maßgeblichen Anteil am Erfolg hatte Leonhard Pföderl, der zweimal traf. Außerdem waren Manuel Wiederer, Liam Kirk und Eric Hördler für die Gastgeber erfolgreich. Den einzigen Treffer für Mannheim erzielte Zach Solow kurz vor Schluss. Bereits die erste Begegnung hatten die Berliner in Mannheim klar mit 7:3 gewonnen.
Vor 14.200 Zuschauern in der ausverkauften Arena am Ostbahnhof erwischten die Hausherren einen perfekten Start. Schon in der 3. Minute brachte Wiederer sein Team nach sehenswerter Vorarbeit von Frederik Tiffels in Führung. Die Adler, die ohne ihren verletzten Playoff-Topscorer Justin Schütz antreten mussten, suchten anschließend den Ausgleich, machten sich das Leben mit mehreren Ungenauigkeiten im Passspiel aber selbst schwer.
Nach der ersten Pause nutzten die Eisbären ihre Chancen konsequent weiter. Kirk vollendete in der 23. Minute einen Alleingang zum 2:0. Mannheim erhöhte danach zwar den Druck, fand aber immer wieder seinen Meister in Berlins starkem Schlussmann Jonas Stettmer. Auf der Gegenseite verhinderte Maximilian Franzreb mit mehreren Paraden einen noch höheren Rückstand.
Im letzten Drittel zeigten sich die Berliner dann erneut eiskalt. Pföderl erhöhte in der 47. und 54. Minute auf 4:0, ehe Hördler nur zehn Sekunden später das fünfte Tor nachlegte. Solow konnte in Überzahl in der 58. Minute lediglich noch Ergebniskosmetik betreiben.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion