Baden-Württemberg

BVB-Coup im Jubiläum: Champions League fix!

Nach zwei Pleiten meldet sich Borussia Dortmund ausgerechnet gegen Lieblingsgegner Freiburg eindrucksvoll zurück – und stellt die Weichen Richtung Champions League schon vor der Halbzeit. Warum der BVB diesmal so dominant auftritt, macht neugierig.

26.04.2026, 19:24 Uhr

Borussia Dortmund feiert Jubiläumsspiel mit 4:0 gegen Freiburg und macht die Champions League klar

Borussia Dortmund hat sein 1000. Heimspiel in der Bundesliga mit einem souveränen 4:0 (3:0) gegen den SC Freiburg gewonnen und sich damit zum elften Mal in Serie vorzeitig für die Champions League qualifiziert. Nach zuletzt zwei Niederlagen nacheinander meldete sich der BVB eindrucksvoll zurück. Zugleich war es der 600. Heimsieg der Dortmunder im Fußball-Oberhaus.

In den letzten drei Saisonspielen richtet sich der Fokus der Mannschaft von Trainer Niko Kovac nun auf die Vizemeisterschaft. Nach 31 Spieltagen liegt Dortmund fünf Punkte vor RB Leipzig. „Natürlich wollen wir den zweiten Platz jetzt fix machen“, sagte Torschütze Maximilian Beier bei DAZN. Kovac zeigte sich nach dem Jubiläumserfolg zufrieden: „Heute sind wir zufrieden, heute haben wir die Champions League fix gemacht. Das ist das, was ich mir gewünscht habe.“ Freiburg fiel derweil mit weiterhin 43 Punkten hinter Eintracht Frankfurt auf Rang acht zurück.

Freiburg rotiert kräftig – Dortmund nutzt die Fehler eiskalt

Zwischen dem Pokal-Halbfinal-Aus beim VfB Stuttgart und dem Europa-League-Halbfinal-Hinspiel bei Sporting Braga zeigte Freiburg eine enttäuschende Vorstellung und ließ über weite Strecken den nötigen Biss vermissen. Vor allem defensiv leisteten sich die Gäste gravierende Fehler, die Dortmund schon vor der Pause konsequent bestrafte.

Maximilian Beier brachte den BVB in der 8. Minute in Führung, Serhou Guirassy legte nur sechs Minuten später nach. Ramy Bensebaini erhöhte in der 32. Minute per Kopf auf 3:0. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Fabio Silva in der 87. Minute.

Freiburgs Trainer Julian Schuster hatte seine Startelf im Vergleich zum Pokalspiel auf gleich sieben Positionen verändert – so viel Rotation gab es unter seiner Leitung bislang noch nie. Johan Manzambi und Matthias Ginter gehörten nach dem kräftezehrenden Auftritt in Stuttgart nicht einmal zum Kader.

Freiburg in Dortmund erneut chancenlos

Auch diesmal setzte sich die schwache Freiburger Bilanz in Dortmund fort. In den vergangenen sechs Auswärtsspielen bei den Schwarz-Gelben holte der Sportclub keinen einzigen Punkt und kassierte dabei insgesamt 25 Gegentore.

Schon beim 1:0 leistete sich Freiburg den ersten folgenschweren Patzer: Derry Scherhant verlor die Kontrolle, Bensebaini spielte steil auf Beier, der davonzog und sicher abschloss. Kurz darauf verschlief Ifechukwu Ogbus die Situation, sodass Guirassy nach einem feinen Zuspiel von Julian Brandt zum 2:0 einschieben konnte.

Mit dem dritten Treffer sorgte Bensebaini früh für klare Verhältnisse. Nach einer Ecke von Julian Ryerson setzte er sich im Strafraum durch und köpfte ein, weil Igor Matanovic nicht aufmerksam genug war. Für Ryerson war es bereits die neunte Ecke in dieser Saison, die direkt zu einem Tor führte – Bestwert in der Liga.

SC-Stürmer Lucas Höler erklärte nach dem Spiel: „Man hat heute bei Dortmund gemerkt, dass sie das Spiel unbedingt gewinnen wollten, man hat gemerkt, dass sie mit einer extremen Wucht auf uns losgegangen sind. Bei uns hat die Power gefehlt. Wir haben extrem viele Körner unter der Woche gelassen.“

Nach der Pause verwaltet Dortmund die Führung

Nach dem Seitenwechsel nahm der BVB etwas Tempo aus der Partie und beschränkte sich weitgehend auf die Kontrolle des Spiels. Freiburg brachte offensiv kaum noch etwas zustande, abgesehen von einem Treffer, der wegen Abseits nicht zählte. Dortmund musste nicht mehr alles investieren, um den Vorsprung ungefährdet zu halten.

Lange lief die Begegnung ohne weitere Höhepunkte aus, ehe in der 87. Minute noch das 4:0 fiel: Fabio Silva, erst drei Minuten zuvor eingewechselt, verwertete eine Vorlage des ebenfalls neu ins Spiel gekommenen Daniel Svensson und setzte damit den Schlusspunkt vor jubelnden Dortmunder Fans.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

Zurück zur Startseite →
Kommentare 0
Hinterlassen Sie Ihren Kommentar

TOP Neueste Meldungen