Weltrekord in Sachsen: Mettbrötchen misst 59,19 Meter
Ob als Partyklassiker in Igel-Form oder ganz schlicht auf dem Brötchen: Mett hat viele Fans. In Sachsen hat die rohe Spezialität nun sogar einen Weltrekord erzielt. Zur Eröffnung eines Möbelhauses in Siebenlehn im Landkreis Mittelsachsen entstand ein Mettbrötchen der Extraklasse – bestrichen mit reichlich Butter, belegt mit 50 Kilogramm Mett sowie garniert mit Zwiebelringen und Petersilie.
Nach Angaben von Lisa Nowakowski vom Rekord-Institut für Deutschland (RID) handelt es sich um einen ersten Rekord in dieser Kategorie. Zwar gab es bislang noch keinen offiziellen Versuch mit einem Mettbrötchen, vergleichbare Bestmarken wurden aber bereits bei anderen belegten Broten aufgestellt. So lieferten sich in diesem Jahr Rostock und Bremen ein Duell um das längste Fischbrötchen der Welt. Im April lag Rostock mit 42,37 Metern vorn, bevor Bremen im September mit einem knapp 52 Meter langen, mit Matjes belegten Brötchen nachzog.
Mindestmarke klar übertroffen
Damit die neue Bestleistung nicht zu leicht zu erreichen ist, setzte das RID diese 52 Meter zugleich als Mindestmaß für das längste Mettbrötchen fest. In Siebenlehn wurde diese Vorgabe jedoch deutlich überboten. Für den Rekord verbanden die Beteiligten 40 Baguettes aus Rohteig miteinander und backten sie mithilfe eines Brenners aus. Anschließend wurde das Riesenbrötchen klassisch belegt und offiziell vermessen.
Das Ergebnis: Das Mettbrötchen brachte es auf exakt 59,19 Meter. Nach der Abnahme durch die Rekordrichter durfte das Publikum die überdimensionale Spezialität kostenlos probieren.

Der Rekord wurde mit einer Urkunde bestätigt und in das Register des RID aufgenommen. Dort hofft man nun auf weitere Herausforderer. Die Frage ist: Wer knackt die sächsische Bestmarke?
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber