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Junge schlägt Alarm vor Hallenbad – Kripo gibt Entwarnung

Große Sorge um einen Siebenjährigen vor dem Hallenbad – doch die Ermittlungen der Polizei enthüllen nun eine überraschende Wendung.

04.11.2026, 13:32 Uhr

Kriminalpolizei gibt nach Vorfall in Bayreuth Entwarnung

Nach den Ermittlungen zu einem gemeldeten Zwischenfall vor einem Bayreuther Hallenbad sieht die Kriminalpolizei keinen Hinweis auf eine Straftat. Wie das Polizeipräsidium Oberfranken mitteilte, ereignete sich der Vorfall nicht in der Form, wie ihn ein siebenjähriger Junge zunächst geschildert hatte.

Das Kind hatte angegeben, nach dem Schwimmbadbesuch von einem unbekannten Mann angesprochen und festgehalten worden zu sein, als es mit dem Fahrrad nach Hause fahren wollte. Daraufhin leitete die Polizei umfangreiche Maßnahmen ein, kontrollierte Personen, befragte mögliche Zeugen und zeigte verstärkt Präsenz rund um das Bad – sowohl in Uniform als auch in Zivil.

Im Zuge der Ermittlungen konnten die Angaben des Jungen jedoch nicht bestätigt werden. Nach Polizeiangaben stützten weder Zeugenbefragungen noch die Auswertung von Videoaufnahmen die ursprüngliche Darstellung. Zudem fanden die Ermittler an der Kleidung des Kindes keine fremden DNA-Spuren, die auf einen körperlichen Kontakt mit einer anderen Person hindeuten würden.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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