Hessen

Bei Hitze eingesperrt? Jetzt reagiert die Airline

Plötzlich drückende Hitze an Bord: Am Frankfurter Flughafen rücken Retter zu einem SunExpress-Flieger aus – wie kam es dazu?

22.06.2026, 18:15 Uhr

Defekte Klimatisierung in SunExpress-Flieger führt zu Rettungseinsatz in Frankfurt

Am Frankfurter Flughafen ist es am Sonntagnachmittag in einer bereits besetzten Maschine von SunExpress wegen einer gestörten Klimatisierung zu großer Hitze im Innenraum gekommen. Mehrere Passagiere fühlten sich unwohl, woraufhin Rettungskräfte alarmiert wurden, wie das Polizeipräsidium Frankfurt am Main mitteilte.

Die Fluggesellschaft entschuldigte sich für den Vorfall auf dem Flug XQ147 von Frankfurt nach Antalya am 21. Juni. Man bedauere ausdrücklich, was die Fluggäste an Bord erlebt hätten, und bitte alle Betroffenen um Entschuldigung. Zuerst hatte RTL über den Zwischenfall berichtet.

Technischer Defekt als Ursache

Nach Angaben der Airline mussten einige der insgesamt 189 Passagiere medizinisch betreut werden. Nach einem medizinischen Check hätten sie ihre Reise jedoch noch am selben Tag in die Türkei antreten können. Neben den Reisenden befanden sich auch sechs Crew-Mitglieder an Bord.

Als Ursache nannte SunExpress einen technischen Defekt am Hilfsaggregat. Dieses System stellt am Boden unter anderem die Klimatisierung des Flugzeugs sicher. Infolge des Problems verließen sämtliche Passagiere und die Besatzung zunächst die Maschine.

Flug startete später am selben Tag

Wie die Polizei weiter mitteilte, hatte sich der Abflug zunächst verzögert. Erst mehr als eine Stunde nach der ursprünglich geplanten Startzeit seien die Rettungskräfte gegen 15.15 Uhr hinzugezogen worden. Die betroffenen Fluggäste wurden direkt vor Ort am Flughafen versorgt.

Der Flug nach Antalya konnte später am selben Tag dennoch mit Verspätung starten.

Airline kündigt gründliche Prüfung an

SunExpress erklärte zudem, den gesamten Ablauf nun gründlich zu prüfen und daraus die notwendigen Konsequenzen zu ziehen. Außerdem kontaktiere das Kundenservice-Team derzeit alle betroffenen Fluggäste, um sich nach ihrem Befinden zu erkundigen und gegebenenfalls weitere Unterstützung anzubieten.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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