Die Beatles-Serie „Hamburg Days“ über die frühen Jahre der Band auf St. Pauli hat ihre Hauptbesetzung vorgestellt. Nach Angaben der PR-Agentur Just Publicity sollen die Dreharbeiten in den kommenden Wochen in Hamburg, München und Liverpool stattfinden.
Die frühen Beatles werden von diesen Schauspielern verkörpert:
- Rhys Mannion als John Lennon
- Ellis Murphy als Paul McCartney
- Harvey Brett als George Harrison
- Patrick Gilmore als Pete Best, der von 1960 bis 1962 Schlagzeuger der Band war
- Louis Landau als Stuart Sutcliffe, damaliger Bassist der Gruppe
Serie basiert auf der Biografie von Klaus Voormann
Die Rolle von Klaus Voormann übernimmt der deutsche Schauspieler Casper von Bülow. Der heute 88-Jährige arbeitete eng mit den Beatles zusammen und entwarf unter anderem das Cover des Albums „Revolver“.
Die sechsteilige Fernsehserie spielt im Hamburg der 1960er Jahre, in den verrauchten Clubs der Reeperbahn. Erzählt wird auch von der Freundschaft der Beatles mit der Künstlergruppe um Voormann. Als Vorlage dient dessen Buch „Warum spielst Du "Imagine" nicht auf dem weißen Klavier, John?“.
Damals war die Band aus Liverpool bei ihrer Ankunft in Hamburg noch zu fünft unterwegs – Ringo Starr gehörte noch nicht zur Formation.
Weitere Rollen übernehmen Max von der Groeben, Laura Tonke, Trystan Pütter und Luna Jordan. Von der Groeben ist unter anderem aus „Fack Ju Göhte“ bekannt, Pütter aus „Ku’damm 56-63“, Jordan aus „Jenseits der Spree“. Produziert wird „Hamburg Days“ unter anderem für ZDF und BBC.
Auch ein vierteiliger Kinofilm ist geplant
Showrunner der Serie ist Christian Schwochow, der etwa durch „The Crown“ bekannt wurde. Das Drehbuch schreibt Jamie Carragher, der zuvor an „Succession“ beteiligt war. Voormann, der in Berlin geboren wurde, begleitet die Produktion zudem als Berater.
Parallel dazu ist weiterhin ein vierteiliger Kinofilm über die Beatles geplant. Regie führt Sam Mendes. Branchenberichten zufolge sollen Harris Dickinson als John Lennon, Paul Mescal als Paul McCartney, Joseph Quinn als George Harrison und Barry Keoghan als Ringo Starr zu sehen sein.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion