Bayern

Wende am Saurüsselkopf? Feuerwehr meldet Fortschritte

Das Feuer ist aus – doch versteckte Glutnester halten die Einsatzkräfte weiter auf Trab. Wann endet der nervenaufreibende Einsatz?

11.05.2026, 09:25 Uhr

Fortschritte bei Löscharbeiten nach Waldbrand am Saurüsselkopf

Nach dem Waldbrand am Saurüsselkopf in den Chiemgauer Alpen kommen die Einsatzkräfte bei der Bekämpfung verbliebener Glutnester weiter voran. Nach Angaben des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein laufen die Arbeiten erfolgreich. Auch heute sollten erneut mehr als 300 Helfer Glutnester im Boden aufspüren, löschen und kontrollieren.

Wie lange der Einsatz an dem 1.270 Meter hohen Berg bei Ruhpolding im Landkreis Traunstein noch andauern wird, ist weiter offen. Laut Feuerwehr hängt dies vor allem von der Witterung ab. Wind lässt stellenweise Glutnester wieder aufflammen, auch in besonders schwer zugänglichen Bereichen.

Nördliche Bereiche bleiben schwierig

Wie das Landratsamt Traunstein mitteilte, bleiben vor allem die nördlichen und schwer erreichbaren Abschnitte anspruchsvoll. Dort ist das Gelände teils felsig, steil und nur eingeschränkt vom Boden aus zugänglich.

Für Hoffnung sorgte zunächst die Vorhersage von Regen. Wegen erwarteter Gewitter, Hagel und starker Böen in den Mittags- und frühen Nachmittagsstunden mussten die mehr als 300 Einsatzkräfte den Berg jedoch aus Sicherheitsgründen vorübergehend verlassen.

Der Brand in dem schwer zugänglichen Gelände war vor gut einer Woche entdeckt worden. Bayerns Forstministerin Michaela Kaniber (CSU) bezeichnete ihn als einen der größten Waldbrände, die es in Bayern in den vergangenen Jahrzehnten gegeben hat.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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