Samuel Koch wird für seine Hauptrolle in „Wallenstein – Ein Schlachtfest in sieben Gängen“ an den Münchner Kammerspielen mit dem Bayerischen Kunstpreis ausgezeichnet. Der 39-Jährige erhält die Ehrung in der Kategorie Performance. Kunstminister Markus Blume (CSU) lobte Kochs Darstellung als präzise und eindringlich: Er gebe der Figur des Feldherrn ein klares Profil und setze zugleich eine unverwechselbare eigene Note.
Sieben Stunden auf der Bühne
Die rund siebenstündige Inszenierung von Jan-Christoph Gockel, basierend auf Friedrich Schillers Dramen-Trilogie über den Heerführer des Dreißigjährigen Krieges, erwies sich als großer Erfolg. Die Produktion wurde zum diesjährigen Berliner Theatertreffen eingeladen und von der Fachzeitschrift „Theater heute“ zudem als Inszenierung des Jahres ausgezeichnet.
Die Verleihung des Bayerischen Kunstpreises ist für den 12. November in München geplant. Insgesamt werden Preise in acht Kategorien vergeben. Nach Angaben des Kunstministeriums werden damit besondere künstlerische Leistungen und Verdienste um die Kunst- und Kulturszene in Bayern gewürdigt. Jede Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert. Zusätzlich gibt es den Ehrenpreis des Ministerpräsidenten, der ohne Preisgeld vergeben wird.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber