Bayern

Regensburg-Angreifer kurz vor der Tat in Polizeigewahrsam

Kaum zu glauben: Nur Stunden vor der tödlichen Tat stand der mutmaßliche Angreifer noch selbst bei der Polizei.

24.07.2026, 14:23 Uhr

Der 20-jährige Tatverdächtige im Fall eines getöteten Bankmitarbeiters in Regensburg war laut Polizei weniger als einen Tag vor der mutmaßlichen Tat bereits in Gewahrsam.

Wie Einsatzleiter Erwin Frankl erklärte, sei der Mann selbst zur Polizei gegangen, um sich zu stellen. Als Grund habe er unter anderem angegeben, eine Bierflasche auf ein Polizeigelände geworfen zu haben. Da jedoch keine rechtlichen Voraussetzungen für eine Inhaftierung vorlagen, sei er anschließend wieder entlassen worden.

Nach Angaben der Polizei war der junge Mann in den vergangenen Jahren mehrfach wegen vergleichsweise geringfügiger Vorfälle aufgefallen. Zudem galt er wiederholt als vermisst, wenn er nicht fristgerecht in eine Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe zurückkehrte.

Bereits zuvor war gegen ihn ein Verbot zum Besitz von Waffen verhängt worden. Hintergrund war, dass er in der Vergangenheit mit einem Messer und einem Elektroschocker angetroffen worden war.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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