Bayern

Rausch-Fahrt: Mehrere E-Scooter-Fahrer erwischt

Polizeikontrollen in Bayern enthüllen brisante E-Scooter-Fälle – selbst Jugendliche geraten alkoholisiert oder bekifft ins Visier.

18.10.2026, 12:20 Uhr

Mehrere E-Scooter-Fahrer in Bayern unter Alkohol- oder Drogeneinfluss gestoppt

Bei Polizeikontrollen in mehreren bayerischen Städten haben Beamte E-Scooter-Fahrer angehalten, die offenbar alkoholisiert oder unter dem Einfluss von Drogen unterwegs waren.

In Coburg überprüfte die Polizei in der Nacht zwei 17-Jährige. Nach Angaben der Beamten zeigte ein Atemalkoholtest bei einem der Jugendlichen rund 1,0 Promille an. Außerdem erklärte er, Cannabis konsumiert zu haben. Auch der zweite 17-Jährige räumte demnach ein, Cannabis genommen zu haben.

Im oberfränkischen Untersiemau wurde ein 46 Jahre alter Mann auf einem E-Scooter kontrolliert. Der Atemalkoholtest ergab dort etwa 1,5 Promille. In Lindau am Bodensee stellten Polizisten bei einem 27-Jährigen Anzeichen fest, die auf Drogenkonsum hindeuteten. In Vöhringen im Landkreis Neu-Ulm war zudem ein 16-Jähriger mit mehr als 0,5 Promille auf einem E-Scooter unterwegs. In mehreren Fällen veranlasste die Polizei Blutentnahmen.

Welche Folgen drohen?

Für Fahrer von E-Scootern gelten beim Alkohol dieselben Grenzwerte wie für Autofahrer. Wer mit 0,5 Promille oder mehr erwischt wird, muss beim ersten Verstoß in der Regel mit 500 Euro Bußgeld, zwei Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot rechnen.

Schon ab 0,3 Promille kann es strafrechtliche Folgen geben, wenn alkoholbedingte Ausfallerscheinungen oder Fahrfehler hinzukommen. Für Fahrerinnen und Fahrer unter 21 Jahren gilt auch auf dem E-Scooter ein grundsätzliches Alkoholverbot.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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