Volker Heißmann über seine Kultfigur Mariechen
Der Fürther Kabarettist Volker Heißmann kann in seiner Rolle als Mariechen Dinge aussprechen, die er privat nach eigenen Worten niemals sagen würde. Wie der 57-Jährige erklärte, kämen ihm solche Einfälle nur, wenn er im Kostüm der Figur auf der Bühne sitze. Er scherzte, er habe gewissermaßen zwei Gehirnhälften – eine für Mariechen und eine für sich selbst.
Ganz unproblematisch ist die beliebte Bühnenfigur für ihn aber nicht immer. Heißmann sagte, es komme häufig vor, dass ihn Menschen auch außerhalb der Bühne als Mariechen ansprechen. Meistens sei das für ihn in Ordnung, manchmal empfinde er es jedoch als störend. Vor allem in privaten Momenten, etwa bei einem Rendezvous, sei es nicht unbedingt angenehm, mit dem Rollennamen angesprochen zu werden.
Gemeinsam mit Martin Rassau steht Heißmann seit mehr als vier Jahrzehnten als Duo „Waltraud und Mariechen“ auf der Bühne. Zusammen mit weiteren Partnern leiten die beiden außerdem das Gastspieltheater Comödie Fürth. Ein breites Publikum kennt sie vor allem durch ihre Sketche in der BR-Sendung „Fastnacht in Franken“.
Im Juni wird Heißmann zudem in Aschaffenburg gemeinsam mit Entertainer Harald Schmidt auf der Bühne stehen.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion