Bayern

Freistaat öffnet Geldhahn für kriselnde Bauern

Dürre, Hitze, Preissturz: Bayerns Bauern kämpfen ums Überleben – jetzt soll der Staat mit Not-Hilfen eingreifen.

07.08.2026, 16:30 Uhr

Bayern sagt Schweinehaltern steuerliche Hilfe zu

Die bayerische Staatsregierung hat Schweinehaltern im Freistaat finanzielle Erleichterungen in Aussicht gestellt. Finanzminister Albert Füracker (CSU) betonte, die Situation vieler Höfe sei angespannt. Besonders die Schweinehaltung in Bayern stehe derzeit unter erheblichem wirtschaftlichem Druck.

Geplant ist, betroffenen Betrieben in begründeten Fällen steuerliche Stundungen zu ermöglichen. Außerdem sollen Vorauszahlungen bei der Einkommensteuer schnell und möglichst unbürokratisch an die aktuelle Ertragslage angepasst werden.

Wie Bauernpräsident Günther Felßner nach einem Treffen mit Füracker in Nürnberg erklärte, leiden nicht nur Schweinehalter unter den stark gefallenen Marktpreisen. Auch die anhaltende Trockenheit setze vielen landwirtschaftlichen Betrieben zu.

Füracker und Felßner wollen sich zudem auf Bundesebene für langfristige strukturelle Verbesserungen einsetzen. Ziel ist es, die Liquidität der Höfe zu sichern und ihre Eigenkapitalbasis zu stärken.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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