Bayern

Dobrindt: Nach erstem Schuss versagte die Waffe des Täters

Schock an Bayerns Schule: Zwei Schülerinnen schwer verletzt – was hinter der mutmaßlichen Amoktat steckt

08.07.2026, 19:13 Uhr

Angriff an Gymnasium in Oberbayern: Waffe blockierte nach erstem Schuss

Bei der mutmaßlichen Amoktat an einem Gymnasium in Schongau hat der 16 Jahre alte Verdächtige nach Angaben von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt zunächst mit einer Schusswaffe auf dem Schulgelände geschossen. Der Schuss habe jedoch niemanden getroffen. Danach habe die Waffe offenbar versagt, sodass keine weiteren Schüsse möglich gewesen seien, sagte Dobrindt am Abend in Schongau.

Im Anschluss soll der Jugendliche Messer gezogen haben. Kurz darauf hätten Lehrkräfte gemeinsam mit der Polizei den Angreifer überwältigt und gestoppt.

Bei dem Vorfall wurden zwei 13-jährige Mädchen schwer verletzt. Nach Angaben der Polizei waren sie am Nachmittag jedoch nicht mehr in Lebensgefahr.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hatte zuvor mitgeteilt, dass der 16-Jährige kroatischer Staatsbürger ist und in der Vergangenheit psychiatrisch behandelt wurde.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

Zurück zur Startseite →
Kommentare 0
Hinterlassen Sie Ihren Kommentar

TOP Neueste Meldungen