Chemikalienaustritt in Landshut: Teile der Staatsanwaltschaft geräumt
Nach dem Austritt eines Gefahrstoffs mussten Bereiche des Gebäudes der Staatsanwaltschaft in Landshut geräumt werden. Nach Angaben der Polizei wurden vier Personen durch die Substanz verletzt und vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Bereits am Nachmittag konnten sie die Klinik jedoch wieder verlassen. Für andere Beschäftigte oder Anwohner habe zu keinem Zeitpunkt eine weitere Gefahr bestanden.
Wie die Feuerwehr mitteilte, waren rund 100 Einsatzkräfte vor Ort, einige davon mit spezieller Schutzausrüstung. Der ausgetretene Stoff sei im Gebäude gesichert und anschließend in besonderen Behältern ins Freie gebracht worden, erklärte die Polizei. Dort soll die Substanz nun untersucht und fachgerecht entsorgt werden. Um welchen Stoff es sich genau handelt, war zunächst noch nicht bekannt.
Erste Ermittlungen der Polizeiinspektion Landshut sowie von Gefahrgut-Spezialisten der Verkehrspolizei Deggendorf deuten darauf hin, dass die Chemikalie beim Entsorgen sichergestellter Gegenstände ausgetreten sein könnte.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion