Urlaub in Bayern spürbar teurer als im Vorjahr
Ferien in Bayern kosten deutlich mehr als noch vor einem Jahr. Nach Angaben des Landesamts für Statistik in Fürth legten die Preise in Restaurants, Cafés und Bars gegenüber Juli 2025 um 1,2 Prozent zu. In ähnlichem Umfang verteuerten sich auch Ferienwohnungen – trotz der zu Jahresbeginn gesenkten Mehrwertsteuer. Für Übernachtungen in Hotels und Motels mussten Urlauber im Jahresvergleich sogar 2,8 Prozent mehr bezahlen.
Im Vergleich zu Juli 2016 fällt der Anstieg noch deutlicher aus: Für Speisen und Getränke liegen die Preise innerhalb von zehn Jahren um 45,3 Prozent höher. Besonders stark zogen die Kosten für die Anreise mit einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor an. Kraftstoffe verteuerten sich in diesem Zeitraum um mehr als 63 Prozent, gegenüber dem Vorjahr allein noch einmal um 21,3 Prozent.
Auch Freizeitangebote sind teurer geworden. So stiegen unter anderem die Eintrittspreise für Schwimmbäder, Freizeitparks und Zoos deutlich. Noch kostspieliger ist allerdings ein Urlaub im Ausland. Pauschalreisen kosten inzwischen fast 20 Prozent mehr als vor der Corona-Pandemie. Flugreisen verteuerten sich im Vergleich zum Vorjahr um 5,3 Prozent.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber