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Zug rammt Auto – wie dieser Fahrer das Wunder überlebt

Zug rammt Auto am Bahnübergang – warum der Fahrer wie durch ein Wunder überlebt und 130 Passagiere unverletzt bleiben

11.08.2026, 18:27 Uhr

Regionalzug erfasst Auto an Bahnübergang bei Manching – 65-Jähriger leicht verletzt

Bei Manching ist ein Regionalzug an einem beschrankten Bahnübergang mit einem Auto zusammengestoßen. Der Wagen kippte auf die Seite, der Fahrer musste von der Feuerwehr befreit werden. Nach Angaben der Polizei wurde das Auto völlig zerstört. Der 65 Jahre alte Mann hatte nach Einschätzung der Beamten großes Glück und kam nach dem ersten Eindruck ohne schwere Verletzungen davon.

Am Abend teilte die Polizei dann mit, dass der Fahrer leicht verletzt wurde. Er kam mit einem Rettungshubschrauber in ein Klinikum.

Noch unklar ist, wie das Auto am Nachmittag hinter die geschlossenen Schranken auf die Gleise gelangen konnte. Ein Gutachter soll den Unfallhergang rekonstruieren. Nach ersten Erkenntnissen waren beide Halbschranken sowie die vier Signalleuchten des Bahnübergangs zum Zeitpunkt des Unfalls in Betrieb. Hinweise auf eine technische Störung der Anlage gibt es bislang nicht. Gegen den Autofahrer wird nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Schienenverkehr ermittelt.

Der Regionalzug war auf der Strecke zwischen Ingolstadt und Regensburg unterwegs und fuhr laut Polizei mit rund 120 Kilometern pro Stunde. Wäre das Fahrzeug frontal erfasst worden, hätte der Fahrer wohl kaum Überlebenschancen gehabt.

Die 132 Reisenden im Zug blieben nach ersten Erkenntnissen unverletzt. Trotz der hohen Temperaturen funktionierte die Klimaanlage weiter, obwohl die Fahrgäste noch etwa eineinhalb Stunden im Zug bleiben mussten. Die Feuerwehr versorgte sie währenddessen mit Getränken. Danach wurden sie mit Bussen zum nächsten Bahnhof gebracht.

Die Bahnstrecke und die querende Kreisstraße waren für rund fünfeinhalb Stunden vollständig gesperrt.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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