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West-Nil-Virus: Griechenland meldet alarmierenden Anstieg

Alarm in Griechenland: West-Nil-Fälle explodieren – besonders Senioren geraten jetzt gefährlich ins Visier des Virus.

13.08.2026, 09:22 Uhr

Zahl der West-Nil-Infektionen in Griechenland stark gestiegen

In Griechenland hat sich die Zahl der gemeldeten Infektionen mit dem West-Nil-Virus binnen etwa zwei Wochen deutlich erhöht. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde EODY waren bis zum 12. August landesweit 110 Fälle erfasst worden. Ende Juli lag die Zahl noch bei 42. Neun Menschen starben infolge der Infektion. Bei allen Todesopfern handelte es sich um Personen im Alter von über 65 Jahren.

Bei 81 Erkrankten kam es zu schweren Komplikationen des zentralen Nervensystems. Dazu zählten unter anderem Enzephalitis, Meningitis sowie weitere neurologische Folgen. Besonders viele Fälle wurden laut EODY im Großraum Athen registriert.

Besonders gefährdet sind ältere Menschen

Das West-Nil-Virus wird durch Mückenstiche übertragen. In den meisten Fällen verläuft eine Ansteckung ohne Beschwerden oder nur mit milden Symptomen. Ein schwerer Krankheitsverlauf betrifft jedoch vor allem ältere Menschen sowie Personen mit bestimmten Vorerkrankungen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte zuletzt wegen mehrerer Fälle von West-Nil-Fieber in Südeuropa zu erhöhter Aufmerksamkeit geraten. Auch aus Italien wurden zuletzt vermehrt Infektionen gemeldet.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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