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Unglaublich: Nepalese knackt mit 32. Everest-Rekord

Everest-Wahnsinn: Kami Rita knackt den Gipfel-Rekord erneut – und auch Lhakpa Sherpa setzt ein historisches Zeichen.

17.05.2026, 13:24 Uhr

Kami Rita Sherpa stellt Everest-Rekord erneut ein

Der nepalesische Bergführer Kami Rita Sherpa hat den Mount Everest zum 32. Mal bestiegen und damit seine eigene Bestmarke aus dem Vorjahr weiter ausgebaut. Ebenfalls erfolgreich war am selben Tag Lhakpa Sherpa, die als Rekordhalterin bei den Frauen nun zum 11. Mal den höchsten Berg der Welt erreichte. Das teilte die Tourismusabteilung des Kulturministeriums in Kathmandu mit.

Beide waren jeweils mit unterschiedlichen kommerziellen Expeditionen am Everest unterwegs. Nach Behördenangaben stand Lhakpa Sherpa um 9.30 Uhr Ortszeit auf dem 8.849 Meter hohen Gipfel, Kami Rita Sherpa folgte um 10.12 Uhr. Ein Sprecher erklärte, dass sich beide zusammen mit ihren Teams nach dem Aufstieg bereits wieder auf dem Abstieg befanden.

Nahezu jedes Jahr auf dem Gipfel

Der 56 Jahre alte Kami Rita Sherpa gehört dem indigenen Volk der Sherpa an und hält den Rekord für die meisten Everest-Besteigungen weltweit. Wie viele andere aus seiner Gemeinschaft stammt auch er aus einer Familie von Bergführern. Seinen ersten Gipfelerfolg am Everest feierte er 1994 im Alter von 24 Jahren. Seitdem erreichte er den höchsten Punkt des Berges fast in jedem Jahr und wurde damit weit über Nepal hinaus bekannt. Auch andere Achttausender im Himalaya hat er bereits bezwungen.

Lhakpa Sherpa als „Königin der Berge“ bekannt

Die 1970 geborene Lhakpa Sherpa, in Nepal auch als „Königin der Berge“ bezeichnet, stand vor 26 Jahren erstmals auf dem Everest. Bis Mai 2022 hatte sie den Gipfel bereits zehnmal erreicht. Nach eigenen Angaben begann sie ihre Laufbahn im Bergtourismus als Trägerin und Küchenhilfe. Später arbeitete sie zudem als Trekking- und Bergführerin.

Nepalesin mit Weltrekord - Zum zehnten Mal auf dem Mount Everest
Die nepalesische Bergsteigerin Lhakpa Sherpa. (Archivbild) Quelle: Niranjan Shrestha/AP/dpa

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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