Etwa 74.000 Besucherinnen und Besucher kamen zum Deutschen Katholikentag in Würzburg. Nach Angaben von Roland Vilsmaier, Geschäftsführer des veranstaltenden Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), wurden rund 34.000 Eintrittskarten verkauft. Die Erwartungen seien damit übertroffen worden, viele Veranstaltungsorte seien stark ausgelastet gewesen. Zusätzlich bewegten sich seit Mittwoch etwa 40.000 Menschen ohne Ticket als Laufpublikum auf dem Gelände.
Teilweise mussten Angebote geschlossen werden
Der Katholikentag gilt als eines der wichtigsten Treffen katholischer Christinnen und Christen in Deutschland. In Würzburg umfasste das Programm rund 900 Veranstaltungen – von Konzerten, Ausstellungen und Gottesdiensten bis hin zu Gesprächsformaten im kleinen Kreis, Mitmachaktionen, Literatur, Theater und Kunstprojekten. Zahlreiche Programmpunkte waren kostenlos und ohne Ticket zugänglich. Wegen des großen Andrangs mussten einige Angebote zeitweise wegen Überfüllung gestoppt werden.
ZdK-Präsidentin Irme Stetter-Karp dankte zum Abschluss allen Beteiligten, darunter etwa 1.200 Ehrenamtlichen. Sie betonte, der Katholikentag habe gezeigt, dass viele Menschen klar Haltung beziehen. Ziel sei eine gerechte, solidarische und offene Gesellschaft. Auch der Schutz der Demokratie spiele dabei eine zentrale Rolle.
Das ZdK ist die Vertretung der katholischen Laien in Deutschland. Der Katholikentag in Würzburg stand unter dem Leitwort „Hab Mut, steh auf!“. Das nächste Treffen ist in zwei Jahren in Paderborn in Nordrhein-Westfalen geplant.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion