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Schweinekopf vor Moschee: Jetzt gibt’s Verdächtige

Blut-Anschlag auf Moschee: Zwei Verdächtige im Visier – doch was fanden Ermittler bei den Durchsuchungen?

18.06.2026, 16:18 Uhr

Polizei ermittelt nach Attacke auf Moschee in Memmingen

Nach dem Angriff auf eine Moschee in Memmingen mit Tierblut und einem Schweinekopf hat die Polizei zwei Tatverdächtige identifiziert. Wie ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft München mitteilte, wurden bei den Beschuldigten bereits Durchsuchungen durchgeführt.

Dabei stellten die Ermittler umfangreiche mögliche Beweismittel sicher, darunter Kleidung und elektronische Speichermedien. Diese würden nun daraufhin geprüft, ob sie die Verdächtigen belasten oder entlasten, erklärte Oberstaatsanwalt Sebastian Murer.

Die Tat hatte sich am frühen Morgen des 1. Mai an dem Gotteshaus der türkisch-islamischen Gemeinde ereignet. Nach bisherigen Erkenntnissen warfen die Täter mit Blut gefüllte Luftballons gegen die Wand im Eingangsbereich der Moschee. Außerdem platzierten sie einen abgetrennten Schweinekopf auf dem Halbmondsymbol.

Die Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus bei der Generalstaatsanwaltschaft übernahm die Ermittlungen. Untersucht wird unter anderem wegen des Verdachts der Volksverhetzung, der Beleidigung einer Religionsgemeinschaft, der Störung der Religionsausübung und der Sachbeschädigung. Bei den beiden Verdächtigen handelt es sich um deutsche Staatsangehörige.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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