Bei einem Schusswaffenvorfall in Spanien sind zwei Menschen ums Leben gekommen, vier weitere wurden teils schwer verletzt. Unter den Verletzten befinden sich auch zwei Kleinkinder. Die Tat geschah in der Nacht in El Ejido in der südspanischen Region Andalusien.
Medienberichten zufolge, darunter der Sender RTVE, stellte sich der mutmaßliche Schütze nach mehreren Stunden selbst der Polizei. Die Informationen berufen sich auf die Guardia Civil.
Baby in Lebensgefahr
Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler soll der Verdächtige unter anderem auf seine eigenen Eltern geschossen haben. Beide starben noch am Tatort. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht. Besonders besorgniserregend ist demnach der Zustand eines sieben Monate alten Babys, das laut Guardia Civil der Sohn des Tatverdächtigen sein soll.
Außerdem wurde ein zweijähriges Mädchen verletzt. Auch eine Frau und ein älterer Mann erlitten schwere Verletzungen.
Ein Sprecher der Guardia Civil bestätigte die Angaben. Die ersten Notrufe gingen demnach gegen 23.15 Uhr ein. Die getöteten Eltern des mutmaßlichen Täters wurden in einem Fahrzeug entdeckt. Der Verdächtige ist nach ersten Angaben etwa 25 Jahre alt. Das Motiv und die genauen Hintergründe der Tat sind noch unklar.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion