Mindestens fünf Tote nach Erdbeben in Zentralperu
Bei einem schweren Erdbeben im Zentrum Perus sind nach bisherigen Angaben mindestens fünf Menschen gestorben. Außerdem wurden mindestens 21 Personen verletzt, wie der Radiosender RPP unter Berufung auf den Leiter der Zivilschutzbehörde meldete. Besonders stark betroffen ist die Region Junín im zentralen Hochland des Landes.
Das peruanische Geophysische Institut (IGP) bezifferte die Stärke des Bebens auf 5,1, während die US-Erdbebenwarte von einer Magnitude von 5,5 sprach. Nach Angaben des IGP ereignete sich das Beben um 21.24 Uhr Ortszeit (4.24 Uhr MESZ) in rund 24 Kilometern Tiefe südlich von Chupaca in der gleichnamigen Provinz.
Zahlreiche Schäden und mehrere Nachbeben
Die Regionalregierung teilte mit, dass in der Ortschaft Pumpunya etwa 49 Häuser zerstört wurden. Rund 200 Menschen verloren dadurch ihr Zuhause. Das Gesundheitsministerium reagierte mit einem mobilen Versorgungspunkt und brachte zusätzlich ein Feldlazarett in das Katastrophengebiet.
Wie das Geophysische Institut weiter mitteilte, wurden bislang zwölf Nachbeben registriert.
In Peru kommt es immer wieder zu Erdstößen, da in der Region mehrere tektonische Platten aufeinandertreffen. Das Land liegt ebenso wie Chile und Ecuador am Pazifischen Feuerring, der als die erdbebenreichste Zone der Erde gilt.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber