Zahl der Todesopfer nach Fährbrand auf den Philippinen steigt auf 76
Nach dem Feuer auf einer Passagierfähre vor der philippinischen Inselprovinz Palawan ist die Zahl der bestätigten Todesopfer weiter gestiegen. Wie eine Sprecherin der Küstenwache am Samstag mitteilte, wurden 41 weitere Leichen aus dem ausgebrannten Schiff geborgen. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Toten auf 76.
Die Fähre „MV June Aster“ war am Mittwochabend von Manila in Richtung Coron unterwegs, als an Bord aus bislang ungeklärter Ursache ein Brand ausbrach. Überlebende schilderten, zunächst habe es im Laderaum eine heftige Explosion gegeben. Kurz darauf hätten sich dichter Rauch und Flammen schnell ausgebreitet. Zum Zeitpunkt des Unglücks befand sich das Schiff etwa zwei Kilometer vor der Küste.
Passagiere retteten sich ins Meer
Auf der Fähre befanden sich rund 130 Menschen, darunter Passagiere und Besatzungsmitglieder. Medienberichten zufolge sprangen einige Menschen aus Angst vor den Flammen ins Wasser. Nach Angaben der Küstenwache konnten 43 Personen gerettet werden, unter ihnen auch zwei chilenische Touristen. Rund 13 Menschen werden weiterhin vermisst.
Coron liegt auf der Insel Busuanga. Gemeinsam mit der bekannten Kalksteininsel gleichen Namens zählt die Gegend mit ihren Stränden und beliebten Tauchplätzen zu den bekanntesten Urlaubszielen der Philippinen.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber