Ermittlungen nach Polizeischüssen in Ansbach eingestellt
Nach den Schüssen auf einen 47-jährigen Mann Anfang Dezember in Ansbach hat die Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen die beteiligten Polizeibeamten beendet. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mittelfranken war der Mann mit einem Messer bewaffnet. Der Schuss ins Bein sei demnach die einzige Möglichkeit gewesen, einen drohenden Angriff zu stoppen. Die Beamten hätten somit aus Notwehr gehandelt.
Der 47-Jährige hatte zuvor einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Wie die Ermittler mitteilten, hatten Nachbarn die Polizei verständigt, weil der Mann in der Wohnung seiner Mutter randaliert haben soll. Später verließ er die Wohnung mit einem Messer in der Hand und ging auf die Einsatzkräfte zu. Die Polizisten gaben zunächst einen Warnschuss ab, bevor sie ihm ins Bein schossen.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion