Fußball

Klopp droht den Medien: «Dann bin ich weg»

Klopp setzt als neuer Bundestrainer sofort eine Grenze: Bei seiner ersten PK macht er unmissverständlich klar, was tabu ist.

24.07.2026, 11:40 Uhr

Klopp startet als Bundestrainer mit scharfer Warnung an die Medien

Jürgen Klopp hat bei seiner Vorstellung als neuer Bundestrainer in Frankfurt am Main sofort klare Grenzen gegenüber den Medien gezogen. Sollte seine Familie nicht in Ruhe gelassen werden oder es zu Übergriffen kommen, werde er das Amt umgehend wieder niederlegen, sagte der 59-Jährige.

Auch mit möglicher sportlicher Kritik setzte sich Klopp offen auseinander. Wenn etwas nicht funktioniere, sei er jederzeit bereit, daran zu arbeiten. Zugleich machte er deutlich, dass er Konsequenzen ziehen würde, falls ihm grundlegend die Eignung für den Job abgesprochen werde. Wörtlich kündigte er an, ohne Abfindung zu gehen, wenn die Medien ihn nicht mehr wollten. Ein einzelner Kritiker reiche dafür allerdings nicht aus, es müssten schon mehrere Stimmen sein.

Klopp betonte zudem, dass er seine Aufgabe nicht gegen jemanden ausübe, sondern im Interesse des deutschen Fußballs und der Fans. Er sehe sich allen Fußballanhängern in Deutschland verpflichtet.

Der neue Nationalcoach unterschrieb beim Deutschen Fußball-Bund einen Vertrag bis zum Sommer 2030. Im Vorfeld zeigte er sich überrascht darüber, dass bereits in den vergangenen Wochen Details über seine neue Aufgabe öffentlich geworden waren.

Außerdem unterstrich Klopp noch einmal die besondere Bedeutung des Amtes. Ihm sei zwar schon vorher bewusst gewesen, wie groß die Rolle des Bundestrainers sei. Erst mit der direkten Verbindung zu dem Posten spüre er jedoch die ganze Verantwortung und Tragweite dieser Aufgabe.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

Zurück zur Startseite →
Kommentare 0
Hinterlassen Sie Ihren Kommentar

TOP Neueste Meldungen