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Hitzewelle überrollt Griechenland – Nächte glühen weiter

40 Grad, tropische Nächte, Brandalarm: Griechenland ächzt unter der ersten Hitzewelle – was jetzt sogar nachts droht

24.08.2026, 13:46 Uhr

Nach einem bislang eher moderaten Sommer steigen die Temperaturen in Griechenland nun deutlich an. Das Land erlebt die erste Hitzewelle der Saison. Für mindestens eine Woche sagen Meteorologen Höchstwerte von bis zu 40 Grad voraus. Vor allem in den großen Städten, in Mittelgriechenland und auf der Peloponnes bleibt es auch nachts außergewöhnlich warm. Lokal können die Temperaturen selbst gegen 4 Uhr morgens noch über 30 Grad liegen.

Die anhaltende Hitze zusammen mit der fehlenden nächtlichen Abkühlung dürfte insbesondere die Menschen in den urbanen Gebieten stark belasten. Zugleich wächst wegen der Trockenheit und kräftiger Winde das Risiko für Waldbrände. Nach Einschätzung von Wetterexperten könnte die Hitzewelle bis Anfang kommender Woche anhalten.

Warnung vor Waldbränden

Die Behörden mahnen vor allem zur Vorsicht, damit es nicht durch Nachlässigkeit zu Bränden kommt. In großen Teilen Griechenlands gilt derzeit eine hohe Waldbrandgefahr.

In Athen hat die Stadt für die Bevölkerung sieben klimatisierte Hallen geöffnet. Auch für Tiere wurden Vorkehrungen getroffen: In den Stadtvierteln gibt es mehr als 130 Wasserstellen für streunende Tiere, die von städtischen Mitarbeitern und Freiwilligen regelmäßig aufgefüllt werden.

Empfehlungen von Ärzten und Behörden

Offizielle Stellen raten dazu, direkte Sonneneinstrahlung möglichst zu vermeiden und sich bevorzugt an kühlen oder schattigen Orten aufzuhalten. Auf anstrengende körperliche Arbeiten, längere Spaziergänge und Sport im Freien sollte nach Möglichkeit verzichtet werden. Leichte Kleidung, ein Hut und eine Sonnenbrille können zusätzlichen Schutz bieten.

Außerdem wird empfohlen, viel Wasser und andere alkoholfreie Getränke zu trinken sowie eher leichte Speisen mit Obst und Gemüse zu essen. Besonders ältere Menschen und chronisch Kranke sollten laut Ärzten im griechischen Rundfunk sorgfältig auf ausreichenden Schutz vor der Hitze achten.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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