Fortschritte bei Großbrand nahe Reno in Nevada
Nach dem massiven Einsatz gegen die rasch wachsenden Wald- und Buschbrände im US-Bundesstaat Nevada gibt es erste Erfolge. Wie die Feuerwehr am Montag (Ortszeit) mitteilte, ist das sogenannte „Hawk Fire“ in einer hügeligen Gegend am Rand der Stadt Reno inzwischen zu 27 Prozent unter Kontrolle.
Für viele Betroffene bleibt die Lage jedoch dramatisch. Nach vorläufigen Erkenntnissen wurden 32 Wohnhäuser zerstört, sechs weitere beschädigt. Feuerwehrchef Richard Edwards warnte, dass diese Zahlen noch steigen könnten.
Das Feuer hatte sich seit Samstag mit hoher Geschwindigkeit ausgebreitet. Zuletzt erfassten die Flammen ein Gebiet von mehr als 6.000 Hektar. Nach Behördenangaben wurden sieben Menschen verletzt, darunter drei Einsatzkräfte.
Wegen der schweren Brände waren zwischenzeitlich rund 42.000 Menschen zur Evakuierung aufgefordert worden. Weitere 45.000 Einwohner sollten sich darauf vorbereiten, ihre Häuser bei Bedarf kurzfristig verlassen zu müssen. Am Montag galt eine Evakuierungsanordnung noch für etwa 23.000 Menschen.
Nach Angaben der Einsatzkräfte wurde das Feuer durch menschliches Handeln verursacht. Nähere Informationen dazu wurden zunächst nicht veröffentlicht. Die Untersuchungen dauern an.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber