Drei Feuerwehrleute sind bei der Bekämpfung von Waldbränden im Westen der USA ums Leben gekommen. Nach Angaben der zuständigen Bundesbehörde für Waldbrandbekämpfung wurden außerdem zwei weitere Einsatzkräfte im Grenzgebiet zwischen Utah und Colorado verletzt.
Die Feuerwehrleute gerieten demnach in eine sogenannte Burnover-Situation. Dabei werden Fluchtwege von den Flammen abgeschnitten, sodass die Einsatzkräfte gezwungen sind, in provisorischen Schutzräumen Zuflucht zu suchen.
Der Gouverneur von Colorado rief für das betroffene Gebiet den Notstand aus. Damit kann nun auch die Nationalgarde zur Unterstützung bei den Löscharbeiten eingesetzt werden. Behörden zufolge hat sich ein aus dem Nachbarstaat Utah übergreifender Brand in Colorado inzwischen auf mehr als 11.000 Hektar ausgedehnt.
Im Westen der Vereinigten Staaten kämpfen derzeit Tausende Feuerwehrleute gegen zahlreiche Wald- und Buschbrände. In Utah wütet seit mehreren Tagen das sogenannte Cottonwood-Feuer, das mittlerweile eine Fläche von über 37.000 Hektar erfasst hat. Nach Angaben der Feuerwehr des Bundesstaates ist der Großbrand bislang nicht unter Kontrolle.
Erschwert wird die Lage durch geringe Luftfeuchtigkeit, ausgetrocknete Vegetation, sommerliche Hitze und kräftige Winde.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber