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E-Scooter-Flucht: 17-Jähriger kracht in Polizeiauto

Kein Kennzeichen am E-Scooter – als die Polizei ihn stoppen will, flüchtet der Fahrer. Doch seine Tour endet direkt vorm Streifenwagen.

29.04.2026, 14:06 Uhr

Jugendlicher flüchtet in München mit schnellem E-Scooter vor Polizei

In München ist ein 17-Jähriger auf einem offenbar nicht zugelassenen E-Scooter vor der Polizei davongefahren und dabei mit einem Streifenwagen kollidiert. Nach dem Sturz nahmen ihn die Beamten fest.

Der Jugendliche war einer Polizeistreife aufgefallen, weil an seinem E-Scooter kein Versicherungskennzeichen angebracht war. Als die Einsatzkräfte ihn stoppen wollten, setzte er seine Fahrt jedoch fort. Nach Angaben der Polizei ignorierte er sowohl die Anhaltezeichen als auch Blaulicht, Martinshorn und Durchsagen über den Außenlautsprecher.

Schließlich kam es zur Berührung mit dem Streifenwagen, woraufhin der 17-Jährige stürzte. Zwar versuchte er danach noch zu Fuß zu fliehen, wurde aber wenig später von den Polizisten gestellt. Wegen Verletzungen, die er sich bei dem Sturz zuzog, brachte ihn der Rettungsdienst in ein Krankenhaus.

Modell soll bis zu 45 km/h erreichen

Die Polizei stellte den E-Scooter als Beweismittel sicher. Ein Sprecher erklärte, dass das Fahrzeugmodell konstruktionsbedingt Geschwindigkeiten von bis zu 45 Stundenkilometern erreichen könne und deshalb in Deutschland nicht zugelassen sei. Für ein Fahrzeug mit mehr als 25 km/h Höchstgeschwindigkeit hätte der Jugendliche zudem eine Fahrerlaubnis benötigt.

Gegen den 17-Jährigen wird nun unter anderem wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, mehrerer Verkehrsverstöße sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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