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Drama am Attersee: Flugzeugwrack geborgen

Drama im Attersee: Aus 160 Metern Tiefe wird ein Flugzeugwrack geborgen – an Bord zwei Tote, wohl aus Deutschland.

31.08.2026, 16:49 Uhr

Fünf Tage nach dem Absturz eines Schulungsflugzeugs im österreichischen Attersee ist das Wrack geborgen worden. An Bord befanden sich nach bisherigen Erkenntnissen vermutlich zwei Deutsche. Die formelle Identifizierung der Verstorbenen soll laut einem Sprecher der oberösterreichischen Polizei erst nach der Bergung abgeschlossen werden.

Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen handelt es sich um einen 24 Jahre alten Fluglehrer und seine 19-jährige Flugschülerin. Die beiden waren mit einem einmotorigen Propellerflugzeug in Salzburg gestartet.

Wrack aus 160 Metern Tiefe geholt

Die Bergung in rund 160 Metern Tiefe war schwierig. Mehrere Versuche mit einem Tauchroboter waren zuvor erfolglos geblieben, weil die Kamera im trüben Wasser keine brauchbaren Aufnahmen liefern konnte, wie der ORF berichtete.

Schließlich kamen zwei Taucher einer Spezialfirma zum Einsatz, wie ein Feuerwehrsprecher der dpa mitteilte. Ihnen gelang es, Seile an dem Wrack zu befestigen. Beim Hochziehen zeigte sich ein stark zerstörtes Flugzeug mit zerbrochenem Rumpf und verbogenen Flügeln, wie Fotos der Nachrichtenagentur APA belegen.

Zur möglichen Ursache des Unglücks haben die Behörden bisher keine Angaben gemacht. Ein Zeuge sagte dem ORF, die Maschine habe zuvor spiralförmig an Höhe verloren, sei auf dem Wasser aufgeschlagen und unmittelbar danach untergegangen.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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