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Alarm in Rom: Mehr Kontrollen am Kolosseum

Alarm am Kolosseum: Wegen Diebstählen und Übergriffen zieht Rom die Zügel an – mit neuer Sicherheitszone und scharfen Kontrollen.

28.08.2026, 10:59 Uhr

Verschärfte Sicherheitsmaßnahmen rund um das Kolosseum

In der Umgebung des Kolosseums in Rom gelten in den kommenden vier Monaten besondere Sicherheitsvorkehrungen. Die Behörden haben das Areal rund um das berühmte Amphitheater sowie die benachbarten Kaiserforen als „Zone mit verstärkten Kontrollen“ eingestuft. Nach Angaben der Präfektur der italienischen Hauptstadt bleibt diese Regelung bis zum 24. Dezember in Kraft.

Das Viertel zählt zu den am stärksten frequentierten Orten der Stadt. Laut Präfektur kommt es dort immer wieder zu Diebstählen, Raubdelikten und Drogenhandel. Auch gewaltsame Zwischenfälle und weitere Störungen der öffentlichen Ordnung werden als Gründe für die Maßnahme genannt.

Häufig Ziel von Taschendieben und Betrügern

Die neue Regelung bringt vor allem eine sichtbar stärkere Polizeipräsenz und zusätzliche Kontrollen im Bereich des Kolosseums mit sich. Ziel ist es, die Sicherheit der vielen Besucherinnen und Besucher besser zu gewährleisten.

Immer wieder berichten Touristen von gestohlenen Geldbörsen und Mobiltelefonen, von Trickbetrug sowie von Übergriffen. Für besondere Aufmerksamkeit sorgte zudem ein Vorfall Anfang Juli: Damals zündete eine Gruppe von mehreren Dutzend jungen Männern Feuerwerkskörper und geriet mit der Polizei aneinander. Nach Angaben der Präfektur wurde dabei auch ein Polizeifahrzeug beschädigt.

Ähnliche Maßnahmen bereits an anderen Orten

Mit dem Schritt wird nun auch das Kolosseum in ein Sicherheitskonzept einbezogen, das in Rom bereits in anderen zentralen Stadtgebieten angewendet wird. Vergleichbare Zonen mit verstärkten Kontrollen bestehen schon rund um den Hauptbahnhof Termini sowie im Stadtteil Esquilino.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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