Bei einem Auffahrunfall auf der A9 im Süden Thüringens sind neun Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Polizei wurde eine Person schwer verletzt, acht weitere erlitten leichte Verletzungen.
Der Unfall ereignete sich am Samstagabend zwischen den Anschlussstellen Rudolphstein und Bad Lobenstein. Ein Wohnmobilfahrer, der zwei Kinder an Bord hatte, bemerkte das Ende eines Staus offenbar zu spät und prallte in mehrere Fahrzeuge. Insgesamt wurden neun Fahrzeuge beschädigt.
Darunter waren auch zwei Kleinbusse, in denen elf Kinder mit hohem Unterstützungsbedarf sowie acht Betreuer saßen. Die Gruppe befand sich auf der Rückreise aus Österreich.
Autobahn für fünfeinhalb Stunden gesperrt
Wegen der Rettungs- und Bergungsarbeiten blieb die Autobahn in Richtung Berlin rund fünfeinhalb Stunden gesperrt. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 350.000 Euro.
Auslöser des Staus war ein weiterer Unfall knapp 40 Minuten zuvor auf der Gegenfahrbahn in Richtung München. Gegen 18.00 Uhr kippte dort ein Pferdeanhänger um, in dem sich ein Pferd befand. In der Folge wurde die A9 in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt. Der Rückstau in der Gegenrichtung führte schließlich zu dem Auffahrunfall.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber