Der vergangene Juli war in den USA der heißeste Monat seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Nach Angaben der US-Klimabehörde NCEI lag die Durchschnittstemperatur bei knapp 25 Grad. Damit sei es nicht nur der wärmste Juli gewesen, sondern der wärmste Monat überhaupt seit Start der Messungen im Jahr 1895.
Die Auswertung bezieht sich auf das zusammenhängende Staatsgebiet der USA. Alaska, Hawaii und weitere Außengebiete wurden dabei nicht berücksichtigt. In dieser Region gilt der Juli üblicherweise als heißester Monat des Jahres.
Laut Behörde lag die Durchschnittstemperatur im Juli um 1,8 Grad über dem Mittelwert des 20. Jahrhunderts. Zwar fielen landesweit insgesamt weniger Niederschläge als üblich, dennoch kam es in mehreren Gegenden zu heftigen Regenfällen. Genannt wurden unter anderem schwere Sturzfluten im texanischen Hügelland sowie im Osten des Bundesstaats New York.
Besonders deutlich über dem Durchschnitt lagen die Temperaturen demnach im westlichen Landesinneren, im Südwesten, in den Rocky Mountains, in den nördlichen Plains und im oberen Mittleren Westen. Auch in Teilen der Golfküste und des Südostens wurden außergewöhnlich hohe Werte registriert.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber