Wetter

Regen, Schauer, Temperatursturz – jetzt ist der Sommer weg

Jetzt kippt das Wetter: Regen und Wolken übernehmen – warum der DWD plötzlich nur noch von „Schafskühle“ spricht

08.06.2026, 12:12 Uhr

Nach einem vielerorts sommerlichen Wochenbeginn zeigt sich das Wetter im weiteren Verlauf deutlich wechselhafter. Nach Einschätzung von Meteorologe Oliver Reuter vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach ist das für diese Jahreszeit jedoch nichts Ungewöhnliches. Der Montag dürfte nach aktuellem Stand voraussichtlich der einzige echte Sommertag der Woche bleiben.

Dienstag mit Regen, Schauern und Gewittern

Für Dienstag rechnet der DWD von Bayern bis Sachsen mit Regen. Außerdem ziehen sich von Nordrhein-Westfalen bis nach Mecklenburg-Vorpommern einzelne Schauer sowie Gewitter durch, örtlich auch mit kräftigen Böen. Zwischen dem Südwesten und der Landesmitte soll es tagsüber dagegen meist trocken bleiben. Die Temperaturen gehen spürbar zurück und liegen nur noch zwischen 15 und 21 Grad.

Meteorologe warnt vor ungemütlichem Mittwoch

Am Mittwoch könnte es laut Reuter dann richtig unfreundlich werden. Er spricht davon, dass sich das Wetter eher wie im April als im Juni anfühlen dürfte. Besonders im Westen sind zahlreiche Schauer und Gewitter zu erwarten, unterbrochen von kurzen sonnigeren Abschnitten. Im Süden dürfte es hingegen länger anhaltend regnen. Die Höchsttemperaturen bleiben mit 15 bis 19 Grad, vereinzelt vielleicht 20 Grad, eher kühl.

Donnerstag vorübergehend etwas ruhiger

Für Donnerstag sieht der Meteorologe einen schwachen Zwischenhocheinfluss, der vom Westen bis zur Mitte zeitweise für eine kurze Wetterberuhigung sorgen könnte. Im Osten und Südosten sind jedoch weiterhin Schauer möglich, vereinzelt auch kurze Gewitter. An den Temperaturen ändert sich dabei kaum etwas.

Eher „Schafskühle“ statt „Schafskälte“

Ob es sich bereits um die sogenannte Schafskälte handelt, lässt Reuter offen. Zwar passt der Zeitpunkt grundsätzlich, denn der für Mitteleuropa typische Kälterückfall tritt häufig im Juni auf. Für eine klassische Schafskälte sei es derzeit aber wohl nicht kalt genug. Nach den zuletzt sehr warmen bis heißen Tagen wirkten die aktuellen Werte allerdings besonders frisch. Reuter meint deshalb, man könne eher von einer „Schafskühle“ sprechen.

Der Ausdruck „Schafskälte“ geht darauf zurück, dass Schafe zu dieser Zeit oft frisch geschoren sind und bei einem plötzlichen Kälteeinbruch frierend auf den Weiden stehen.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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