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Hitze-Schock am Sonntag: Hier droht Glutluft

Hitzewarnung für Süddeutschland: Draußen wird’s jetzt gefährlich heiß – wen es besonders trifft, lesen Sie hier.

09.08.2026, 00:10 Uhr

Am Sonntag steigen die Temperaturen in mehreren Regionen Deutschlands erneut deutlich an. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt deshalb ab 11.00 Uhr vor starker Hitze in Teilen von Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz.

Nach Angaben des Wetterdienstes kann die hohe Wärmebelastung gesundheitliche Risiken mit sich bringen. Empfohlen wird, direkte Hitze möglichst zu meiden, genug Wasser zu trinken und Wohnräume kühl zu halten.

Bundesweit wird ein heißer Tag erwartet. Im Süden klettern die Werte örtlich auf bis zu 36 Grad, während es nur im äußersten Nordwesten etwas kühler bleibt. Eine spürbare Entlastung ist vorerst nicht in Sicht.

Sind erneut Gewitter möglich?

Zunächst rechnet der DWD überwiegend mit freundlichem Wetter. Im Laufe des Tages können jedoch mehr Wolken entstehen. Vor allem im Südwesten und in den Mittelgebirgen sind Quellwolken möglich, aus denen sich vereinzelt Schauer oder auch Gewitter entwickeln können.

Viel trinken und Sonne meiden

Der Wetterdienst warnt, dass die Hitze für Menschen gefährlich werden und gesundheitliche Probleme verursachen kann. Wer kann, sollte direkte Sonne meiden, ausreichend trinken und Innenräume möglichst kühl halten.

Zu wenig Regen und kaum Abkühlung

Auch zu Beginn der neuen Woche bleibt es schweißtreibend. Am Montag bilden sich vielerorts Quellwolken, örtlich kann es leicht regnen. In der Südhälfte sind lokal erneut Schauer und Gewitter möglich. Allerdings fällt laut DWD längst nicht genug Regen, um die Trockenheit spürbar zu lindern. Im Süden scheint daneben verbreitet die Sonne, dort werden erneut bis zu 36 Grad erreicht. Im Norden ist es mit etwa 25 Grad deutlich angenehmer.

Am Dienstag liegen über Norddeutschland teils dichte Wolken, während es im Süden wieder sonniger wird. Nur am Alpenrand können sich einzelne Gewitter bilden. Die Temperaturen gehen zwar etwas zurück, im Südwesten sind aber weiterhin heiße 34 Grad möglich.

Eine deutliche Abkühlung ist erst einmal nicht absehbar. Zwar könnte es am Dienstag und Mittwoch kurzzeitig etwas weniger heiß werden, im Süden dürfte das jedoch kaum spürbar sein. In der zweiten Wochenhälfte soll dann wieder wärmere Luft bis in den Norden des Landes vordringen.

Ab Mitte der Woche wird es sogar noch heißer: Im Südwesten sind bis zu 37 Grad möglich, auch im Norden werden vielerorts wieder 30 Grad erreicht. Zugleich verschärft sich die Trockenheit vor allem in Süddeutschland weiter. Dort bleibt auch die Waldbrandgefahr hoch, teils sogar sehr hoch.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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