Bayern steuert auf außergewöhnlich trockenes Frühjahr zu
Nach einer vorläufigen Auswertung könnte Bayern das trockenste Frühjahr seit Beginn der Wetterbeobachtungen vor mehr als 140 Jahren erleben. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt, wurden im Freistaat seit dem 1. März durchschnittlich nur 101 Liter Niederschlag pro Quadratmeter registriert. Das entspricht lediglich 45 Prozent des langjährigen Mittels von 223 Litern.
Gleichzeitig zeigte sich das Frühjahr besonders sonnig: Fast 700 Sonnenstunden wurden bislang gemessen, üblich sind im Durchschnitt nur knapp 470. Auch die Temperaturen lagen deutlich über dem normalen Niveau. Mit im Mittel 9,7 Grad war es in Bayern merklich wärmer als im langjährigen Vergleichswert von 7,2 Grad.
Eine endgültige Bilanz steht allerdings noch aus, da das Frühjahr erst mit dem letzten Maitag am Sonntag endet.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion