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Was Woody Allen in Madrid plant

Mit fast 91 dreht Woody Allen noch einmal auf: In Madrid startet Film Nummer 51 – und die Stadt spielt eine Schlüsselrolle.

02.10.2026, 14:01 Uhr

Woody Allen dreht neuen Film in Madrid

Woody Allen arbeitet trotz seines hohen Alters an einem weiteren Kinoprojekt. In der kommenden Woche sollen in Madrid die Aufnahmen zu seinem 51. Film beginnen. Einen Titel gibt es nach Angaben der Zeitung El País noch nicht: Der mehrfach ausgezeichnete Regisseur wolle erst nach Ende der Dreharbeiten darüber entscheiden.

Bei einer Präsentation in der spanischen Hauptstadt zeigte sich Allen begeistert von Madrid. Die Stadt sei elegant und schön und passe ideal zu der diplomatischen Stimmung, die seine neue Geschichte brauche, sagte er laut einem von El País verbreiteten Video. Bei dem Termin überreichten ihm Madrids Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso und Bürgermeister José Luis Martínez-Almeida eine spanische Gitarre als Geschenk.

Fokus auf Beziehungen statt Politik

Auf Fragen zu den aktuellen Protesten wegen der Wohnungsnot in Spanien reagierte Allen zurückhaltend. Laut El País erklärte er, man frage die falsche Person, da er kein politischer Filmemacher sei. Seine Arbeiten beschäftigten sich vielmehr mit zwischenmenschlichen Beziehungen sowie mit existenziellen und romantischen Themen.

Die Dreharbeiten sollen überwiegend in Madrid und im nahegelegenen Aranjuez stattfinden. Bei der Präsentation posierte Allen auch mit den Darstellern Alexi Wasser und Peter Vives, die beide zum Cast gehören.

Madrid ist nicht die erste europäische Metropole, die Allen als Kulisse nutzt. Bereits für frühere späte Werke drehte er unter anderem in London, Barcelona, Paris und Rom. Der New Yorker zählt zu den bekanntesten US-Regisseuren und hat mit Filmen wie Der Stadtneurotiker, Hannah und ihre Schwestern und Midnight in Paris Filmgeschichte geschrieben. Am 30. November wird er 91 Jahre alt. 2025 veröffentlichte er zudem seinen ersten Roman mit dem Titel What’s with Baum?.

Drehbeginn von neuem Film von Woody Allen
Woody Allen in Madrid an der Seite der Schauspielerin Alexi Wasser und des Schauspielers Peter Vives. Quelle: José Oliva/EUROPA PRESS/dpa

Im Zuge der #MeToo-Debatte hatten sich mehrere Schauspielerinnen und Schauspieler öffentlich von Allen distanziert. Zudem konnte er an die großen kommerziellen Erfolge seiner Filme aus den 1970er- und 1980er-Jahren seit langer Zeit nicht mehr anknüpfen.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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