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Senta Berger: Diese Absagen machen hilflos

Filmpreis-Nominierung mit 85 – doch Senta Berger ringt weiter mit ihrem Beruf. Warum der Erfolg sie nicht versöhnt.

20.05.2026, 00:01 Uhr

Senta Berger hat offen geschildert, dass sie ihren Beruf stets auch als verletzend und demütigend erlebt hat. Im Gespräch mit dem Magazin „stern“ sagte die 85-Jährige, Absagen nach Probeaufnahmen seien jedes Mal schmerzhaft. Wenn am Ende jemand anderes eine Rolle bekomme, dränge sich unweigerlich die Frage auf, warum man selbst nicht genüge. Gelassen könne man dabei nicht bleiben, vielmehr entstehe ein Gefühl von Hilflosigkeit.

Aktuell ist Berger für ihre Rolle in „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ für den Deutschen Filmpreis in der Kategorie Beste weibliche Hauptrolle nominiert. Bereits vor fünf Jahren war sie dort für ihr Lebenswerk geehrt worden.

Sehr persönlich äußerte sich die Schauspielerin auch zum Verlust ihres Mannes Michael Verhoeven und ihres langjährigen Freundes und Filmpartners Mario Adorf. Berger machte deutlich, dass der Schmerz über den Tod nahestehender Menschen nicht nachlasse. Man solle sich, so ihre Aussage, keine Hoffnung machen: Es werde nie besser, jeder Todesfall eines geliebten Menschen sei aufs Neue grausam, und daran gewöhne man sich nicht.

Verhoeven war im April 2024 im Alter von 85 Jahren gestorben, kurz vor Beginn der Dreharbeiten zu „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“. Adorf starb am 8. April dieses Jahres im Alter von 95 Jahren in Frankreich.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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